Anhusten als Angriff: Ermittlungen gegen Mann in Quarantäne

23.03.2020, 14:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild

Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild

Weil ein unter Corona-Verdacht stehender Mann im Münsterland absichtlich einen Polizisten angehustet haben soll, wird gegen ihn unter anderem wegen Körperverletzung ermittelt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, waren die Polizisten zu einer Wohnung in Greven ausgerückt, weil von dort jemand zu einer Corona-Party aufgerufen hatte. Der dort anwesende 25 Jahre alte Mann sei den Beamten sehr aggressiv gegenüber getreten. Dann habe er die Beamten angehustet und dabei gesagt, dass er unter Quarantäne stehe, weil er Kontakt zu einem mit dem Virus Infizierten gehabt habe - Angaben, die sich als korrekt herausstellten. Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz sowie Körperverletzung ein - und unterbanden jegliche Versammlungen in der Wohnung.

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