Alzheimergesellschaften NRW fordern Corona-Pflege-Zuschlag

Einen finanziellen Zuschlag für Pflegende in der Coronakrise fordert der Landesverband der Alzheimergesellschaften. Es brauche eine finanzielle Würdigung der enormen Leistungen der Pflegekräfte unter diesen schweren Bedingungen, teilte die Vorsitzende des Verbandes Regina Schmidt-Zadel am Dienstag mit. Es sei im Interesse der 350 000 Demenzkranken im Land und der gesamten älter werdenden Gesellschaft, die Motivation und die Gesundheit der Pfleger zu erhalten.

18.03.2020, 06:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Pflegerin mit einer Pflegeheim-Bewohnerin. Foto: Tom Weller/dpa/Symbolbild

Eine Pflegerin mit einer Pflegeheim-Bewohnerin. Foto: Tom Weller/dpa/Symbolbild

Pflegekräfte gerieten durch die Mehrbelastung wegen der notwendigen Vorkehrungen zum eigenen Schutz vor Ansteckung und zum Schutz der Pflegebedürftigen unter noch größeren Druck als ohnehin in Zeiten des Pflegenotstandes, hieß es weiter. Immer wieder würden zu Lasten der Pflegenden und ihrer Patienten Quarantänevorkehrungen aufgeweicht. Außerdem dürften derzeit inzwischen in einigen Bereichen Personaluntergrenzen und Fachkräftequoten außer Kraft gesetzt werden.

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