Alle Gremien stimmen Fusion der Provinzial-Versicherungen zu

Für die Fusion der Provinzial-Versicherungen Rheinland und Nordwest ist jetzt nur noch die Freigabe durch die Aufsichtsbehörden erforderlich. Alle Gremien auf Seiten der Eigentümer, die Aufsichtsräte der Provinzial Nordwest und die Gewährträger der Provinzial Rheinland hätten einer Rahmenvereinbarung zugestimmt, wie die Provinzial Nordwest am Montag in Münster mitteilte. Rückwirkend zum 1. Januar 2020 soll der Schritt umgesetzt werden. Mitte Februar hatte beide Unternehmen mitgeteilt, dass grundsätzlich Einigung bestehe über das Fusionskonzept und die finanzielle Bewertung von Provinzial Rheinland und Nordwest.

30.03.2020, 16:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Logo der Provinzialversicherung. Foto: picture alliance / dpa / Archivbild

Das Logo der Provinzialversicherung. Foto: picture alliance / dpa / Archivbild

Durch eine Fusion der beiden Häuser entstünde der größte öffentliche Sach- und Lebensversicherer mit einem Beitragsvolumen von fast sechs Milliarden Euro. Zusammen haben beide Unternehmen mehr als 5000 Mitarbeiter, darunter etwa 1000 in Schleswig-Holstein. Sitz der neuen Holding soll Münster sein.

Anteilseigner der beiden Unternehmen sind Sparkassenverbände und kommunale Landschaftsverbände. In der Vergangenheit hatte es mehrere Anläufe zu einer Provinzial-Fusion gegeben, die scheiterten.

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