Abstriche bei Angehörigen von Tönnies-Mitarbeitern genommen

Der Landkreis Gütersloh hat am Montag weitere Abstriche bei Haushaltsangehörigen von Tönnies-Mitarbeitern genommen. Erneut waren mobile Teams unterwegs, um Proben zu nehmen und den in Quarantäne befindlichen Menschen Unterstützung anzubieten. Am Sonntag waren 32 solcher Teams im Einsatz gewesen. „Wir überlegen, mehr Dolmetscher anzufordern“, sagte Kreissprecher Jan Focken. Vertreter der Botschaften von Rumänien, Polen und Bulgarien hatten am Sonntag bei einer Sitzung des Krisenstabs ihre Unterstützung zugesagt. Im Kreis Gütersloh leben die meisten der rund 6500 Mitarbeiter der Tönnies-Fleischfabrik in Rheda-Wiedenbrück.

22.06.2020, 15:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Sonntag hatte der Landkreis bekannt gegeben, dass sich im Kreisgebiet alle Menschen „in den nächsten Tagen“ kostenlos testen lassen können. Focken berichtete von Menschen, die bereits am Montag auf diese Ankündigung hin zum Tönnies-Werk in Rheda-Wiedenbrück gekommen seien. Aktuell gebe es dazu allerdings noch keine Möglichkeit, sagte der Sprecher. Der Kreis befinde sich aber „im Gespräch mit der Kassenärztlichen Vereinigung über die Einrichtung eines Abstrichzentrums“.

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