Abstand und Maske: „DüsselLand“ zieht gemischte Bilanz

Nach fünf Wochen unter Corona-Bedingungen ist der Pop-Up-Freizeitpark „DüsselLand“ mit insgesamt gut 100 000 Besuchern zu Ende gegangen. Am Sonntag zog Veranstalter Oscar Bruch eine gemischte Bilanz. Es sei positiv, dass die Anbieter vielen Familien in den Ferien mit Wildwasserbahn, Riesenrad und Wilder Maus eine Freude machen konnten, betonte er laut Mitteilung. Zudem habe keiner der Schausteller seit Weihnachten Geld verdient. Aber von der Politik sei während der Pandemie „so gut wie keine Unterstützung“ gekommen, und er habe mehr Gäste erhofft.

02.08.2020, 17:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Besucher gehen über den Pop-Up-Freizeitpark „DüsselLand“. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

Besucher gehen über den Pop-Up-Freizeitpark „DüsselLand“. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

Temporäre Freizeitparks wie das „DüsselLand“ oder das noch bis 11. August geöffnete „Fundomio“ in Dortmund waren als eine Art Kirmes-Ersatzveranstaltung an den Start gegangen. Dort muss Mundschutz in bestimmten Bereichen getragen werden, es gelten Mindestabstand und weitere coronabedingte Regelungen. Wegen der Ansteckungsgefahr waren große Volksfeste wie die Cranger Kirmes oder Rheinkirmes in der Landeshauptstadt abgesagt worden.

Das „DüsselLand“ habe in den fünf Wochen immer wieder seine Planungen modifizieren müssen, weil sich die Corona-Bedingungen geändert hätten, kritisierte der Veranstalter. Man verstehe sich nicht als „Ersatz für die Kirmes“, sondern als „etwas Eigenständiges“. So seien etwa akrobatische Hochseilartisten oder ein Kasperle-Theater für die kleinen Besucher angeboten worden.

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