Flatterband auf dem Marktplatz: Das hat es mit der Absperrung auf sich

Marktplatz

Ein Teil des Marktplatzes ist am 8. April von Flatterband umsäumt. Passanten rätselten: Hat das etwas mit Corona zu tun? Nein, erklärt Detlev Bruns vom Bauhof. Der Grund dafür ist ganz simpel.

Werne

, 08.04.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Brunnenanlage auf dem Marktplatz wird mit Abdeckkappen versehen.

Die Brunnenanlage auf dem Marktplatz wird mit Abdeckkappen versehen. © Sylva Witzig

Eine kleine Baustelle befindet sich vor dem Eiscafé Campo auf dem Marktplatz. Warnbarken trennen den Bereich des Brunnens ab. Doch in der Umgebung stehen keine Baumaschinen, der Boden ist intakt und das Eiscafé habe laut eigenen Angaben ebenfalls nichts mit der Baustelle zu tun. Was es mit dem Flatterband und den Pylonen auf dem Marktplatz auf sich hat, weiß Detlev Bruns vom Bauhof. Corona sei ebenfalls nicht der Grund. Die Arbeiten waren von langer Hand geplant.

Die Brunnenanlage werde aktuell mit festen Abdeckplatten versehen, damit kein Schmutz in die Düsen gelangt. Zu Veranstaltungen wie Werne Karibisch oder Karneval wurden die Düsen bislang mit schweren Matten abgedeckt, die aufwändig gereinigt werden mussten. Nun bekommt der Brunnen eine feste Abdeckung. Lediglich die Ablaufrinne müsse weiterhin zu größeren Anlässen zusätzlich verdeckt werden.

Brunnen werden aufgrund der Coronakrise nicht eingeschaltet

Fertig werden die Arbeiten laut Bruns innerhalb eines Tages: „Das ist keine spektakuläre Sache“, betont er. Der Brunnen bleibt aufgrund der Coronakrise bis auf Weiteres ausgeschaltet. Wann er wieder laufen werde, sei noch völlig unklar. „Das entscheidet die Stadtverwaltung. Ähnlich wie die Absperrung von Spielplätzen soll das Abschalten der Brunnen dafür sorgen, dass die Bürger sich nicht draußen versammeln“, so Bruns.

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