Absichtlich angehustet: Strafverfahren gegen 38-Jährigen

Mit den Worten „Ich habe Corona“ hat ein 38-Jähriger einen jungen Mann an einer Supermarktkasse in Brilon im Sauerland angehustet - und nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung am Hals. Der 38-Jährige sei aggressiv aufgetreten und habe sich über eine kurzzeitig unbesetzte Kasse aufgeregt, erklärte die Polizei am Freitag. Ein 24-Jähriger habe bei dem Vorfall am Donnerstag versucht, den Mann zu beruhigen. Dabei sei er dann angehustet worden. Ob der 38-Jährige tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert ist, müsse nun das Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises prüfen, sagte ein Polizeisprecher.

27.03.2020, 13:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch in Gütersloh wurden Menschen absichtlich angehustet. In der Fußgängerzone habe ein 52 Jahre alter Rollstuhlfahrer am Donnerstagmittag mehrere Menschen grundlos bedrängt. Die 57-jährige, die er zuerst belästigte und anhustete, verständigte die Polizei. Für den Gütersloher zieht das ein Strafverfahren wegen Körperverletzung nach sich.

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