Hoher Kran an der Ruhrtalstraße in Ergste: 40 Meter hoher Sendemast entsteht

Sendemast

Wer auf der A45 in Richtung Frankfurt fährt, wird in den kommenden Wochen auf Höhe Ergste von einer Baustelle abgelenkt. Sie befindet sich auf einem Grundstück der Telekom.

Ergste

, 29.03.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit dem Abladen der Einzelteile begann in dieser Woche der Bau eines neuen Sendemastes an der A45 in Ergste.

Mit dem Abladen der Einzelteile begann in dieser Woche der Bau eines neuen Sendemastes an der A45 in Ergste. © Holger Bergmann

Ein hoher Kran ragt seit dieser Woche über einem sonst kaum wahrnehmbaren Betriebsgelände im engen Winkel zwischen A45 und Ruhrtalstraße. Es ist ein Gelände der Telekom.

Auf Anfrage dieser Redaktion verriet die Telekom, was dort gemacht wird: „Es handelt sich um einen Maststandort direkt an der A45. Aktuell lassen wir dort einen neuen Schleuderbetonmast neben dem alten Stahlgittermast errichten“. Schleuderbeton sind in Formen gepresste Beton-Fertigteile.

Die geplante Höhe beträgt den Angaben zufolge cicka 40 Meter und es soll dort zunächst GSM- , UMTS- und LTE-Technik angebracht werden. Zudem wird der Standort von einem nicht näher genannten Mitbewerber mitgenutzt werden.

Höhere Datenraten

Bei GSM (Global System for Mobile Communications) handelt es sich um den sogenannten 2G-Standart, bei UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) um den Standars 3G und bei LTE (Long Term Evolution) um 4G beziehungsweise 4G+.

Aufgrund der Formulierung „zunächst“ kann man davon ausgehen, dass langfristig auch der neue Mobilfunkstandard 5G angebracht wird. 5G soll Mobilfunkgeräte mit höheren Datenmengen versorgen.

Die bauliche Fertigstellung ist für Mitte April geplant, die Inbetriebnahme der neuen Antennen wird dann wahrscheinlich im vierten Quartal 2020 erfolgen.

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