40 Corona-Infizierte in Bonner Flüchtlingsunterkunft

In der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge des Landes NRW in Bonn sind 40 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Diese Zahl der bestätigten Corona-Fälle teilte die Bezirksregierung Köln am Montagabend mit. Bei den übrigen der insgesamt 271 Bewohner seien die Tests negativ ausgefallen. Alle Betroffenen seien über die Ergebnisse informiert worden. Die Flüchtlingsunterkunft stehe seit dem ersten bestätigten Corona-Fall am vergangenen Dienstag unter Quarantäne.

27.04.2020, 22:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Coronavirus unter dem Mikroskop. Foto: Center for Disease Control/epa/dpa/Archivbild

Ein Coronavirus unter dem Mikroskop. Foto: Center for Disease Control/epa/dpa/Archivbild

In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und dem Roten Kreuz sei eine Reihe von Maßnahmen getroffen worden, die die weitere Verbreitung des Coronavirus stoppen soll. „Neben der Quarantäne und der räumlichen Trennung nach Empfehlung des Robert Koch-Instituts erhalten Bewohner in Quarantäne ihr Essen ausschließlich auf den Zimmern“, heißt es in einer Mitteilung der Bezirksregierung. Nur negativ getestete Bewohner dürften unter Einhaltung der Sicherheitsabstände in die Kantine.

Außerdem seien der Sicherheitsdienst verstärkt sowie weitere Schutzkleidung beschafft worden. Spielzeug für die Kinder werde auf den Zimmern ausgegeben. Darüber hinaus solle der Zugang zu elektronischen Medien wie Spielen und Musik ausgebaut werden.

Unterdessen teilte die Stadt Düsseldorf laut „Westdeutscher Zeitung“ mit, in einer Flüchtlingsunterkunft seien vier Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Die Einrichtung mit insgesamt 75 Bewohnern sei unter Quarantäne gestellt worden, hieß es.

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