3M weist Bericht zurück: Keine Schutzmasken beschlagnahmt

Das US-Unternehmen 3M hat einen Medienbericht zurückgewiesen, dass der Zoll im europäischen Verteilzentrum in Jüchen bei Mönchengladbach für den Export bestimmte Atemschutzmasken und Schutzkleidung für Medizinpersonal beschlagnahmt habe. „Am 19./ 20. März 2020 hat die Zollbehörde Mönchengladbach eine für den Export in die Schweiz angemeldete Warensendung standardmäßig überprüft. In einer Mediendarstellung wurde kurz danach berichtet, 3M habe versucht, medizinische Schutzprodukte unter Umgehung der aktuellen Bestimmungen zu exportieren. Dies entspricht nicht den Tatsachen“, teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit.

21.03.2020, 16:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Sendung sei zum Zeitpunkt der Anmeldung nach den deutschen Ausfuhrbeschränkungen geeignet gewesen für die Lieferung in die Schweiz, so 3M weiter. Auch sei nicht gegen EU-Ausfuhrregelungen verstoßen worden. Der Zoll habe keine Produkte sichergestellt oder beschlagnahmt, wie berichtet. Das habe die zuständige Zollbehörde in Mönchengladbach auch bestätigt.

Die Generalzolldirektion in Bonn bestätigte am Samstag die Darstellung des Unternehmen. „Der Zoll hat kontrolliert, Waren geprüft und diese zeitweise unter zollamtliche Überwachung gestellt. Es lag keine Sicherstellung oder Beschlagnahme vor“, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

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