33-Jähriger getötet: Lebensgefährtin in Untersuchungshaft

Im Fall der Tötung eines 33-Jährigen in einer Wohnung in Dortmund ist am Freitag dessen Lebensgefährtin in Untersuchungshaft genommen worden. Die 34-Jährige soll den Mann am Donnerstag bei einem Streit in der gemeinsamen Wohnung mit einem Messerstich getötet haben. Ihr minderjähriger Sohn sei Zeuge der Tat gewesen, berichtete Staatsanwältin Sandra Lücke. „Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass sie deutlich alkoholisiert war“, so Lücke weiter. Ermittelt werde wegen Totschlags.

13.03.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Polizist mit Handschellen und einer Pistole am Gürtel steht vor einem Streifenwagen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Ein Polizist mit Handschellen und einer Pistole am Gürtel steht vor einem Streifenwagen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Das Paar war polizeibekannt. In der Vergangenheit habe es mehrfach Einsätze im Zusammenhang mit Streitigkeiten zwischen den beiden gegeben, sagte die Staatsanwältin. Die Frau war am Donnerstag noch am Tatort in einem Mehrfamilienhaus festgenommen worden. Sie habe bislang von ihrem Schweigerecht Gebrauch gemacht.

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