24 Corona-positive Mitarbeiter aus Moers wohnen in Duisburg

24 Corona-infizierte Mitarbeiter eines Dönerfleisch-Produzenten in Moers (Kreis Wesel) wohnen nicht im Kreisgebiet, sondern im benachbarten Duisburg. Das hat die Kreisverwaltung am Freitag mitgeteilt. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz im Kreis habe damit am Donnerstag bei 15,4 und nicht wie ursprünglich gemeldet bei 20,2 gelegen. Bei 50 oder mehr Infektionen pro 100 000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen wird empfohlen, Lockerungen der Corona-Einschränkungen zurückzunehmen.

26.06.2020, 12:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Mikroskopaufnahme zeigt das Coronavirus. Foto: Uncredited/Centers for Disease Control and Prevention/AP/dpa/Archivbild

Eine Mikroskopaufnahme zeigt das Coronavirus. Foto: Uncredited/Centers for Disease Control and Prevention/AP/dpa/Archivbild

Stand Donnerstag waren bei dem Fleischbetrieb 79 Mitarbeiter infiziert, neue Zahlen wollte der Kreis am Freitag mittag nennen. Das Unternehmen hat nach Angaben des Kreises 275 Mitarbeiter. Die Kontaktnachverfolgung laufe auf Hochtouren. „Keine der positiv getesteten Personen weist bisher die Corona-typischen Symptome auf“, hatte der Kreis am Donnerstag mitgeteilt.

Die ersten positiven Testergebnisse waren bei einer Nachtestung herausgekommen: Die 17 infizierten Mitarbeiter waren nachträglich untersucht worden. Sie hatten unter anderem wegen Urlaubs und Kurzarbeit nicht an einer ersten Testung im Mai teilgenommen. Das NRW-Gesundheitsministerium hatte damals eine Reihentestung bei allen Schlachtbetrieben im Bundesland angeordnet.

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