20 Profi-Sportvereine gründen Bündnis „Teamsport NRW“

20 Spitzen- und Profi-Sportvereine aus Nordrhein-Westfalen haben sich zur Interessensgemeinschaft „Teamsport NRW“ zusammengeschlossen. Dieses Bündnis von Vereinen aus den vier Sportarten Handball, Basketball, Eishockey und Volleyball soll „Solidarität und Synergien in schweren Corona-Zeiten“ schaffen und eine „neue Stimme des Spitzen- und Profisports“ werden.

29.05.2020, 11:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Vereine stünden sportartübergreifend vor vergleichbaren organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen, teilte das Bündnis mit. „Uns verbindet die ernste Sorge um die Zukunftsfähigkeit unserer Vereine beziehungsweise deren wirtschaftlichen Trägern, denen der Virus die Geschäftsgrundlage entzieht“, sagte Initiator Björn Barthel, Geschäftsführer des Handball-Bundesligisten Bayer Dormagen: „Anders als beim Fußball sind für uns die Ticketerlöse unverzichtbar. Geisterspiele stellen für uns keine Lösung dar. Diesen existentiell wichtigen Unterschied wollen wir deutlicher machen."

Die Mitglieder des Bündnisses in alphabetischer Reihenfolge: ASV Hamm-Westfalen (Handball), Bayer Giants Leverkusen (Basketball), Bergischer HC (Handball), Düsseldorf EG (Eishockey), HSG Blomberg-Lippe (Handball) Iserlohner Roosters (Eishockey), Kölner Haie (Eishockey), Ladies in Black Aachen (Volleyball), Uni Paderborn Baskets (Basketball), Phoenix Hagen (Basketball), TBV Lemgo-Lippe (Handball), Telekom Baskets Bonn (Basketball), TSV GWD Minden (Handball), TSV Bayer Dormagen (Handball), TSV Bayer 04 Leverkusen (Handball), TuS Ferndorf (Handball), TuS N-Lübbecke (Handball), TUSEM Essen (Handball), TV Emsdetten (Handball), VfL Gummersbach (Handball).

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