1600 Mitarbeiter von DMG Mori sollen daheim bleiben

In Bayern sind am Sonntag vier neue Coronavirus-Fälle bestätigt worden. Wie das bayerische Gesundheitsministerium mitteilte, handelt es sich um zwei weitere Fälle aus Oberbayern sowie je einen Fall aus Mittelfranken und aus dem Allgäu. Bei einem der Fälle handelt es sich um einen Mitarbeiter des Unternehmens DMG Mori in Pfronten. Das Unternehmen mit Zentrale in Bielefeld in Ostwestfalen informierte die Mitarbeiter darüber, dass am Montag und Dienstag alle Tochterunternehmen des Maschinenherstellers an dem Standort im Ostallgäu geschlossen bleiben.

01.03.2020, 16:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Einfahrt der Unternehmen DMG Mori (l.) und Deckel Maho. Foto: Benjamin Liss/dpa

Die Einfahrt der Unternehmen DMG Mori (l.) und Deckel Maho. Foto: Benjamin Liss/dpa

Rund 1600 Mitarbeiter seien davon betroffen, erklärte Unternehmenssprecher Stephan Knüttel. Diese seien bereits am Samstagabend vom Vorstand der Aktiengesellschaft darüber informiert und angewiesen worden, zu Hause zu bleiben. „Der betroffene Mitarbeiter befindet sich auf dem Weg der Besserung“, erklärte Knüttel. Aktuell gibt es aktuell acht nachgewiesene Coronavirus-Infektionen im Freistaat.

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