14-Jähriger erstochen: Prozessbeginn ohne Öffentlichkeit

An einer Bushaltestelle in Essen wird ein 14-Jähriger erstochen. Jetzt steht der mutmaßliche Täter vor Gericht. Er ist selbst noch relativ jung.

16.11.2020, 12:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Justitia ist an einer Scheibe zu sehen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Die Justitia ist an einer Scheibe zu sehen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat in Essen am Montag der Prozess um den gewaltsamen Tod eines 14-Jährigen begonnen. Der Schüler war in der Nacht auf den 19. April 2020 an einer Essener Bushaltestelle erstochen worden. Angeklagt ist ein zur Tatzeit 17-Jähriger. Er soll nach einer Auseinandersetzung mit der Gruppe um das spätere Opfer zum Messer gegriffen zu haben. Nach Angaben eines Verteidigers war der angeklagte Deutsche zuvor mit einem Regenschirm angegriffen worden und stand zudem unter Alkoholeinfluss. Der 14-Jährige war kurz nach der Tat im Krankenhaus gestorben. Die Anklage lautet auf Totschlag.

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