Auf der Luftaufnahme ist noch gut zu erkennen, dass an dieser Stelle der Runde Kühlturm des Steag-Kraftwerks stand. Der Wald dahinter erhebt sich auf der Fläche der sogenannten Bischoff-Deponie.
Auf der Luftaufnahme ist noch gut zu erkennen, dass an dieser Stelle der Runde Kühlturm des Steag-Kraftwerks stand. Der Wald dahinter erhebt sich auf der Fläche der sogenannten Bischoff-Deponie. © Günther Goldstein
Industrie

Wald auf Steag-Fläche scheidet die Geister: Unter Wurzeln ruhen Altlasten

Auf dem Gelände des einstigen Steag-Kraftwerks gibt es Bäume, die auf ganz besonderem Grund gewachsen sind. Muss der Wald im Industriegebiet geschützt werden? Daran scheiden sich die Geister.

Wenn es um die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts geht – um neue, zukunftssichere Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen -, blickt die Stadt Lünen nach Westen: nach Lippholthausen, auf die größten zusammenhängenden Gewerbeflächen der Stadt. Eine vergleichsweise kleine Teilfläche auf dem Gelände des ehemaligen Steag-Kraftwerks hat dafür gesorgt, dass der Stadtrat das lange diskutierte „Entwicklungskonzept Wirtschaftsstandort Lippholthausen 2030“ nicht einstimmig verabschiedet hat.

GFL lehnt wegen des Waldes Gesamtkonzept ab

Becken für Reststoffe der Rauchgasentschwefelung

Ablagerungen sind 3,50 Meter dick

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Leiterin des Medienhauses Lünen Wer die Welt begreifen will, muss vor der Haustür anfangen. Darum liebe ich Lokaljournalismus. Ich freue mich jeden Tag über neue Geschichten, neue Begegnungen, neue Debatten – und neue Aha-Effekte für Sie und für mich. Und ich freue mich über Themenvorschläge für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen.
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Sylvia vom Hofe

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