Polizei

Suche mit Hubschrauber und Spürhunden: 83-jähriger Lüner weiter vermisst

Die Sorge um einen 83-jährigen Vermissten aus Lünen wächst. Seit dem 7. Oktober fehlt von ihm jede Spur. Die Polizei hat Hubschrauber und Spürhunde eingesetzt. Sie hofft auf Hinweise.
Dieser Polizeihubschrauber startete in Düsseldorf, um das verunglückte Opfer mit einer Wärmebildkamera aufzuspüren. © Bandermann (A)

Angehörige haben sich an die Polizei gewandt. Seit Donnerstag, 7. Oktober, ist Werner T. (83) verschwunden. Der Senior lebt alleine an der Görrestraße in Gahmen. Vermutlich habe er sich dort auch zuletzt aufgehalten.

Noch am gleichen Tag hat die Polizei per Hubschrauber nach ihm gesucht. Auch Mantrailer, eigens für die Personensuche ausgebildete Spürhunde, waren in dem Ortsteil rund um sein Wohnumfeld im Einsatz. Bisher vergeblich. Sie konnten keine Spur aufnehmen.

In Krankenhäusern nachgefragt

Nicht nur seine Wohnung ist von der Polizei abgesucht worden, auch Krankenhäuser wurden angefahren und der Hausarzt befragt, teilt die Pressestelle der Polizei auf Anfrage der Redaktion mit. Eine Eigengefährdung sei nicht auszuschließen. Die Sorge wächst mit jedem Tag, an dem der Senior nicht gefunden wird.

Die Polizei erhofft sich Hinweise aus der Bevölkerung. Wer hat Werner T. gesehen? Oder wer kann Hinweise geben, wie er gekleidet ist? Darüber hat die Polizei keine Informationen. Der vermisste Lüner wird wie folgt beschrieben: Er ist 1,68 Meter groß, hat eine normale Statur und graues Haar.

Wer den Vermissten gesehen hat oder sieht, wird gebeten, die Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter Tel. (0231) 132-7441 zu verständigen.

Update 28.10.: Inzwischen wurde der Vermisste tot aufgefunden:

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