Sirenenprobealarm: Das bedeuten die verschiedenen Heultöne der Sirenen

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Am Donnerstag ist landesweiter Sirenenprobealarm.
Am Donnerstag ist landesweiter Sirenenprobealarm. © Optik Schulz-Gahmen
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Am Donnerstagvormittag, 8. September, wird es laut in NRW. Der landesweite Sirenenprobealarm findet regelmäßig statt. So auch am Donnerstag wieder. Ergänzend werden die Warn-Apps „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) und „KATWARN“ per Push-Benachrichtigung den Alarm mit einer Warnmeldung begleiten. Um 11 Uhr geht es los. Aber warum eigentlich?

Ziel des Probealarms ist es, die Infrastruktur der Sirenen zu testen und zugleich das Bewusstsein für die Signale in der Bevölkerung zu erhöhen. Auf rund 170 Sirenen im Kreis greifen die Bevölkerungsschützer zurück, wenn es ernst wird. Ursprünglich sollte der NRW-weite Probealarm im März stattfinden, wurde aber aufgrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine abgesagt. Daher findet er jetzt also am 8. September statt.

Jeder Signalton hat eine andere Bedeutung

Aber welche Töne bedeuten überhaupt was genau? Der Heulton für die Warnung ist ein eine Minute andauernder Ton, der an- und abschwillt. Der Heulton für die Entwarnung dauert eine Minute an. Der Heulton der Sirenen für die Alarmierung der Feuerwehr ist ein einminütiger Dauerton, der zweimal unterbrochen wird.

„Der laute Ton einer Sirene ist ein effektives Mittel, das zumindest die Existenz einer Gefahr für die Menschen in der Umgebung deutlich hörbar anzeigt. Nur wenn Sie von der Gefahr wissen, können Sie sich über die Medien wichtige Informationen zum richtigen Verhalten und zur Gefahrenlage beschaffen“, heißt es dazu auf der Homepage Landesregierung.

Der Bundesweite Warntag, wurde vom 8. September auf den 8. Dezember verschoben. Ziel des Bundes ist es, im Dezember das neue Warnmittel „Cell Broadcast“ testen zu können.