Die Hafenkräne drehen sich weniger: Von enormen Auswirkungen des Niedrigwassers für den Stadthafen Lünen berichtet Sprecherin Jasmin Teuteberg.
Die Hafenkräne drehen sich weniger: Von enormen Auswirkungen des Niedrigwassers für den Stadthafen Lünen berichtet Sprecherin Jasmin Teuteberg. © Goldstein/Stadtwerke
Güterumschlag

Niedrigwasser im Rhein: „Auswirkungen auf Lüner Stadthafen sind enorm“

Das Niedrigwasser des Rheins trifft den Lüner Stadthafen mit voller Wucht. Deutlich weniger Schiffe erreichen das Logistik-Drehkreuz am Kanal. Das hat auch mit höheren Frachtpreisen zu tun.

Hitze, Trockenheit und kein Regen in Sicht: Im Rhein ist der Pegelstand bedrohlich gesunken. Das löst Alarmstimmung im Lüner Stadthafen am Datteln-Hamm-Kanal aus. Das Niedrigwasser hat inzwischen gravierende Folgen für den heimischen Standort. Seit Anfang Juli sinkt der Pegel kontinuierlich. Weil die Binnenschiffe nicht mehr voll beladen auf dem Rhein unterwegs sein können, sind die Frachtpreise enorm gestiegen. Von Kostensteigerungen um das Drei- bis Vierfache spricht Jasmin Teuteberg, Sprecherin der Stadtwerketochter Stadthafen Lünen GmbH. Viele Kunden würde daher vom Wasser auf den Transportweg Straße wechseln. Keine gute Entwicklung für den Hafen.

30 Prozent weniger Güterumschlag

Teure Fracht schreckt Kunden ab

Über die Autorin
Lünen ist eine Stadt mit unterschiedlichen Facetten. Nah dran zu sein an den lokalen Themen, ist eine spannende Aufgabe. Obwohl ich schon lange in Lünen arbeite, gibt es immer noch viel zu entdecken.
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