Die Schulpflegschaft der Heinrich-Bußmann-Schule in der Lüner Innenstadt schlägt Alarm und Es geht um überfüllte Klassenräume, verzweifeltes Lehrpersonal und verhaltensauffällige Kinder. © Goldstein (Archiv)
Meinung

Kritik an Schulpflegschaft der Heinrich-Bußmann-Schule läuft ins Leere

Nur weil die Schulpflegschaft der Heinrich-Bußmann-Schule Missstände an der Schule hart anprangert, beschädigt sie noch lange nicht den guten Ruf der Schule, meint unser Autor.

War ja klar: Da wagt sich die Schulpflegschaft der Heinrich-Bußmann-Schule aus der Deckung und weist öffentlich auf Missstände an der Schule hin – und was passiert?

Schon meldet sich die eine oder andere Stimme in den sozialen Netzwerken und wirft der Schulpflegschaft vor, die Schule schlecht zu machen und ihren guten Ruf zu beschädigen. Da stellt sich mir die Frage, geht‘ s noch?

Zugegeben, die Kritik der Schulpflegschaft am System, an der Schulverwaltung fällt nicht zimperlich aus. Da wird schon scharf geschossen. Warum auch nicht?

Nicht selten ist das nötig, damit Dinge im günstigsten Fall zum Besseren gewendet werden können. Da hilft duckmäuserisches Auftreten und Geschwafel nicht weiter.

Schlechten Stil könnte man der Schulpflegschaft vorwerfen, wenn die Schulleitung und das Kollegium der Einfachheit halber an den Pranger gestellt worden wären. Das ist aber nicht der Fall.

Vielmehr zeigt die Reaktion der Schulleitung, dass die Schulpflegschaft, wenn auch zugespitzt, den Finger in die Wunde hält und nicht ganz so unrecht hat mit ihren Bemerkungen.

Ich wünsche den Handelnden an der HBS auf jeden Fall, dass sich die kritische Lehrsituation in den sechsten Klassen schnellstmöglich entspannt.

Über den Autor
Redaktion Lünen
Jahrgang 1968, in Dortmund geboren, Diplom-Ökonom. Seit 1997 für Lensing Media unterwegs. Er mag es, den Dingen auf den Grund zu gehen.
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Torsten Storks

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