Isabell Bungart besetze am 13. Juni die B1 mit anderen Klimaaktivisten, ihr Ziel: Ein schnellerer Ausbau unserer Fahrradstraßen. Nun musste sie sich wegen Nötigung vor dem Amtsgericht verantworten.
Isabell Bungart besetze am 13. Juni die B1 mit anderen Klimaaktivisten, ihr Ziel: Ein schnellerer Ausbau unserer Fahrradstraßen. Nun musste sie sich wegen Nötigung vor dem Amtsgericht verantworten. © Alina Wortmann
Klima-Aktivistin vor Gericht

Klima-Aktivistin ohne Anwalt vor Gericht: „Möchte für meine Taten einstehen“

Klimaaktivistin Isabell Bungart setzte sich am 13. Juni mitten auf der B1 für den Ausbau neuer Radwege ein und blockierte mit anderen Aktivisten die Straßen. Nun musste sie vor Gericht.

Langsam fließender Verkehr, lange Rückstaus und teilweise lange Wartezeiten. Die B1 in Dortmund ist besonders Nachmittags für seine vollbefahrenen Straßen bekannt und das trotz vierspuriger Fahrbahn. Viele nutzen die Bundesstraße, um von der Arbeit nach Hause zu fahren. Für die Umweltschutzbewegung „Extinction Rebellion“ war das der passende Ort, um dort am 13. Juni mit einem Protest auf den hohen Co2-Gehalt aufmerksam zu machen. Außerdem fordert die Bewegung einen schnelleren Ausbau des Radschnellweges Ruhr (RS1). Bei dem Protest blockierten Aktivisten von „Extinction Rebellion“, wie Isabell Bungart, die Kreuzung an der Voßkuhle in Fahrtrichtung Bochum, unter anderem mit Bauzäunen und Transparenten mit der Aufschrift „Hier baut die Klimabewegung“.

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