Der Künstler Horst Engel aus Lünen hat sich dafür eingesetzt, dass Bürgerinnen und Bürger in jeder Ratssitzung ein Fragerecht haben. Dabei brauchte er einen langen Atem.
Der Künstler Horst Engel aus Lünen hat sich dafür eingesetzt, dass Bürgerinnen und Bürger in jeder Ratssitzung ein Fragerecht haben. Dabei brauchte er einen langen Atem. © Foto: Nico Drimecker (A)
Bürgerbeteiligung

Fragerecht im Lüner Rat erkämpft: Horst Engel hat nicht locker gelassen

Horst Engel will mitreden in der Lüner Politik, ohne sich für eine Partei oder Wählergruppe entscheiden zu müssen. Auf den Erfolg musste er lange warten und hätte es fast nicht mitbekommen.

Horst Engel ist Gründer der „Kunst zum geistigen Sofortverzehr“. Der gebürtige Duisburger, der in Lünen lebt und arbeitet, möchte, dass sich seine Werke dem Publikum sofort erschließen – ohne langes Drumherum. In der Lüner Kommunalpolitik, das weiß der 72-Jährige inzwischen, braucht es da mehr Geduld. „Sofort“ sei da eher ein Fremdwort. Auf eine Beantwortung seines Bürgerantrags hat er fast zwei Jahre gewartet. Und würde wohl immer noch warten, wenn er nicht nachgehakt hätte bei der Stadtverwaltung. „Aber es hat sich gelohnt“, sagt er. Dank seiner Hartnäckigkeit gibt es jetzt zu jeder Ratssitzung eine Einwohnerfragestunde.

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Leiterin des Medienhauses Lünen Wer die Welt begreifen will, muss vor der Haustür anfangen. Darum liebe ich Lokaljournalismus. Ich freue mich jeden Tag über neue Geschichten, neue Begegnungen, neue Debatten – und neue Aha-Effekte für Sie und für mich. Und ich freue mich über Themenvorschläge für Lünen, Selm, Olfen und Nordkirchen.
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