Ein Lüner Vater macht sich große Sorgen, dass er seine kranke Tochter mit dem Corona-Virus infizieren könnte. Für das Mädchen könnte das tödlich enden. © picture alliance/dpa
Pandemie

Corona-Irrsinn: Vater muss Angst haben, kranke Tochter zu infizieren

Ein Lüner Vater hat Angst, seine kranke Tochter mit dem Corona-Virus zu infizieren. Das kleine Mädchen (13 Monate) könnte es das Leben kosten. Eine Geschichte über Systemversagen.

Mario Münzler* (*Name von der Redaktion geändert) hat keine Sorgen. Nein, er hat Angst. Angst vor dem Coronavirus. Nicht so sehr vor einer schweren Erkrankung. Münzler ist durchgeimpft. Sondern Angst davor, das Virus mit nach Hause zu bringen. Denn der 25-jährige Kfz-Mechatroniker aus Lünen hat eine Frau und zwei Kinder. Und seine jüngste Tochter (13 Monate) hat nicht nur Trisomie 21 – besser bekannt als „Down-Syndrom“ – sondern zudem auch Löcher im Herzen.

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Über den Autor
2014 als Praktikant in der Sportredaktion erstmals für Lensing Media aufgelaufen – und als Redaktionsassistent Spielpraxis gesammelt. Im Oktober 2017 ablösefrei ins Volontariat gewechselt und im Anschluss als Stammspieler in die Mantel-Redaktion transferiert. 2021 dann das Comeback im Sport, bespielt hauptsächlich den Kreis Unna.
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