Bundespolizei schnappt Lüner (17) mit Messer und Haschisch in Socke

Redakteur
Beamte der Bundespolizei gehen regelmäßig im Dortmunder Hauptbahnhof auf Streife.
Beamte der Bundespolizei gehen regelmäßig im Dortmunder Hauptbahnhof auf Streife. © Kindel (A)
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Ins Visier der Bundespolizei geriet in die Nacht von Freitag auf Samstag (16./17.September) ein 17-jähriger Lüner im Dortmunder Hauptbahnhof. Und zwar aus folgendem Grund:

Wie die Bundespolizei Sonntag (18. September) mitteilte, bestreiften Einsatzkräfte gegen 23:40 Uhr den Dortmunder Hauptbahnhof, als Bahnmitarbeiter sie auf einen jungen Mann aufmerksam gemacht hätten.

Der junge Mann Mann soll den Angaben zufolge zuvor sichtbar mit einem Messer durch den Bahnhof gelaufen sein. Am Bahnhofsvorplatz hätten die Beamtem den 17-Jährigen dann angetroffen:

„Auf Nachfrage händigte der Deutsche ein Einhandmesser aus. Bei einem solchen Messer handelt es sich um ein Taschenmesser, welches mit Hilfe einer, an der Klinge angebrachten, Öffnungshilfe einhändig geöffnet werden kann. Dadurch ist das Messer ohne erheblichen Aufwand sofort einsatzbereit.“

Keine Berechtigung für Messer

Der junge Mann aus Lünen habe kein berechtigtes Interesse vortragen können, welches ihn zum Führen eines solchen Messers berechtigen würde, hieß es bei der Bundespolizei Sonntag weiter:

„Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten zudem ein Verschlusstütchen mit Haschisch in seiner linken Socke auf. Die Erziehungsberechtigten wurden über die Geschehnisse informiert.“

Der Vater des Jugendlichen nahm seinen Sohn in der Bundespolizeiwache in seine Obhut. Die Bundespolizei leitete derweil ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffen- und das Betäubungsmittelgesetz ein.