Stadtverwaltung

16.700 Lüner bekommen Post von der Stadt: Müllgebühren steigen in Lünen

Post von der Stadt haben 16.700 Lüner bald im Briefkasten. Sie werden informiert, dass die Abfallgebühren steigen. Bei der Grund- und Hundesteuer sollen sich die Steuersätze nicht ändern.
Die Müllgebühren steigen in diesem Jahr. Dazu gibt es bald Post von der Stadt. © Quiring-Lategahn (A)

Die Stadt Lünen verschickt ab dem 22. Januar 16.700 Abgabenbescheide für die Abfallbeseitigungsgebühren. Die Abfallgebühren steigen 2021 um knapp 22 Cent pro Liter (9,62 %) beim Restmüll sowie um gut 1 Cent pro Liter (1,08 %) beim Biomüll. Die neuen Abgabenbescheide sind sogenannte Dauerbescheide, sie gelten bis zur nächsten Änderung.

Es kann passieren, dass mehrere Briefsendungen in einem Haushalt eingehen. Das lässt sich laut Stadtverwaltung nicht vermeiden, da die Sendungen automatisiert erstellt werden. Das Aussortieren der Sendungen wäre teurer als das zusätzliche Porto. Die Verwaltung bittet dafür um Verständnis.

Dauerbescheide bleiben gültig

Weitere Bescheide verschickt die Stadt im Januar nicht: Der Rat der Stadt hat für das Jahr 2021 keine Veränderung der Grundsteuer beschlossen. Auch bei der Hundesteuer ändern sich die Steuersätze nicht. Deswegen bleiben die bisher verschickten Dauerbescheide gültig. Die Stadt bittet darum, die in diesen Bescheiden angegebenen Zahlungstermine zu beachten.

Offiziell festgesetzt wird die Grundsteuer für 2021 durch öffentliche Bekanntmachung am 22. Januar im Amtsblatt der Stadt Lünen. Bei der Hundesteuer ist das nicht notwendig. Das Amtsblatt ist ab Erscheinungsdatum kostenlos erhältlich bei der Stadt Lünen, Willy-Brandt-Platz 1, 44532 Lünen, im Servicepoint des Rathauses, im Internet unter www.luenen.de/amtsblatt oder per E-Mail: buero.buergermeister@luenen.de. Informationen zu Steuern und Gebühren gibt es auch online unter www.luenen.de/rathaus/finanzen/steuern.

Bei späterer Meldung gesonderte Bescheide

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass Eigentums- oder Müllbehälterwechsel, Hundean- oder -abmeldungen und sonstige Änderungen, die dem Team Steuern nach dem 18. Dezember 2020 bekannt gegeben worden sind, aus technischen Gründen nicht mehr in den Januarbescheiden berücksichtigt werden können. Dazu werde es in Kürze Änderungsbescheide geben.

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