Zwei Mal Bronze für Jule Hake bei den European Championships, doch der große Wurf bleibt aus

Redakteur
Jule Hake (r.) paddelte mit ihrer Partnerin Paulina Paszek gleich in zwei Rennen auf den Bronzerang.
Jule Hake (r.) paddelte mit ihrer Partnerin Paulina Paszek gleich in zwei Rennen auf den Bronzerang. © Ute Freise
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Hinter Jule Hake liegen ereignisreiche Wochen: Zunächst krönte sich die Kanutin des KSC Lünen bei den Weltmeisterschaften in Kanada überraschend zur Vizeweltmeisterin – nur wenige Tage später stand die Olfenerin dann auch bei den European Championships in München wieder auf dem Podest. Für den ganz großen Wurf reichte es am vergangenen Wochenende allerdings nicht.

Mit starken Vorläufen hatte Hake zum Start der Wettkämpfe in München überzeugt und machte sich demnach berechtigte Hoffnungen auf erneutes Edelmetall. Insgesamt drei A-Finals standen am Samstag und Sonntag für die 22-Jährige auf dem Programm. Den Anfang machte Hake am Samstag im Kajakzweier über 500 Meter mit ihrer Kollegin Paulina Paszek aus Hannover.

Jule Hake und Paulina Paszek holen Doppel-Bronze

In einer Zeit von 1:42.702 Minuten musste das deutsche Duo nur den Teams aus Belgien (1:42.230) und Polen (1:41.418) den Vortritt lassen und holte sich somit die Bronzemedaille.

Ähnlich erfolgreich verlief dann auch der zweite Finalauftritt von Hake/Paszek am Sonntag. Im Kajakzweier über 200 Meter paddelte das Duo (38.690) erneut auf den Bronzerang – hinter den Booten aus Polen (37.568) und dem Europameister Ungarn (37.352).

Der abschließende Höhepunkt folgte für die gebürtige Olfenerin allerdings noch: das Finale im Einerkajak über 500 Meter. Aufgrund ihrer jüngsten starken Leistungen zählte Hake hier zweifelsohne zu den Favoritinnen, konnte diesem Status schlussendlich allerdings nicht ganz gerecht werden.

Beim Sieg der Polin Anna Pulawska (1:53.881) kam Hake in 1:55.386 Minuten auf Rang fünf über die Ziellinie. Doch obwohl eine Einzel-Medaille bei den European Championships somit ausblieb, blickt Jule Hake auf erfolgreiche Wochen zurück – mit insgesamt fünf Medaillen bei internationalen Wettkämpfen im Gepäck.