Die Spieler des VfB Lünen bekommen im Sommer einen neuen Übungsleiter. © Goldstein
Fußball-Kreisliga A

VfB Lünen präsentiert neuen Trainer: Es ist ein alter Bekannter aus der Nachbarschaft

Nach fünf Jahren endet im Sommer die Zeit von Trainer Mark Bördeling beim VfB Lünen. Nun steht fest, wer dann das Kommando bei den Südern übernimmt. Es ist ein Name, der durchaus überrascht.

Beim VfB Lünen wird sich im kommenden Sommer einiges verändern. Mitte Oktober hatte Trainer Mark Bördeling angekündigt, seinen Posten nach der aktuellen Spielzeit zu räumen. Kurz vor der Winterpause präsentierte der Fußball-A-Ligist jetzt seinen Nachfolger und der hat keine weite Anreise.

VfB Lünen spricht nur mit einem Trainer-Kandidaten

Als Spieler stand er unter anderem für den BV Brambauer, den Lüner SV, Westfalia Wethmar und den Werner SC auf dem Platz. Zuletzt war der heute 33-Jährige als Spielertrainer bei GS Cappenberg, zur neuen Spielzeit übernimmt Pascal Harder nun den Trainerjob beim VfB Lünen.

„Letztlich ging das alles doch sehr schnell. Ich habe nur mit einem Trainer gesprochen und das war Pascal. Ich habe ihn gefragt, ob er sich das vorstellen könnte, wir haben unsere Ideen und Vorstellungen ausgetauscht und sind uns dann glücklicherweise einig geworden“, erklärt Daniel Serges.

Pascal Harder wechselt von GS Cappenberg zum VfB Lünen.
Pascal Harder wechselt von GS Cappenberg zum VfB Lünen. © Jura Weitzel © Jura Weitzel

Der Sportliche Leiter des VfB und Pascal Harder kennen sich noch aus gemeinsamen Schulzeiten. Der Kontakt sei laut Serges anschließend nie wirklich abgerissen. „Uns war klar, dass wir einen Trainer brauchen, der großen Fußballsachverstand hat und schlussendlich vor allem auch junge Spieler begeistern kann. Da sind wir dann schnell auf Pascal gekommen“, so Serges.

Vor allem der Umgang mit Nachwuchsspielern werde beim VfB in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, denn laut Serges müsse man bei den Südern ab der kommenden Spielzeit einen Altersumbruch herbeiführen. „Das heißt nicht, dass wir uns sofort von den älteren Spielern verabschieden wollen, aber wir wollen versuchen, auch vermehrt junge Spieler für den VfB zu begeistern.“

VfB Lünen soll zur „Anlaufstelle“ für junge Talente werden

Klar sei aber auch, dass dieser Schritt nicht von „jetzt auf gleich“ erfolgen könne. Stattdessen wolle der VfB gemeinsam mit dem neuen Trainer einen Prozess anstoßen. „Wir sind da aber auch realistisch und werden der Mannschaft dann die Zeit geben, um sich zu finden. Wenn wir dann letztlich im oberen Drittel der Tabelle mitspielen können, wäre das schon super“, so der Sportliche Leiter.

Schlussendlich sei das vorrangige Ziel allerdings, attraktiven Fußball zu spielen und aus dem VfB wieder eine „Anlaufstelle“ für junge Talente zu formen. Dabei soll auch der jetzige Co-Trainer Daniel Skubich Neu-Coach Pascal Harder unterstützen. Außerdem könnte auch Jens Heinrich als weiterer Co-Trainer von Cappenberg nach Lünen wechseln. „Diese Personalien sind aber noch nicht fix. Eine Konstellation mit zwei Co-Trainern könnten wir uns aber wieder gut vorstellen“, betont Serges abschließend.

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Aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 für die Ruhr Nachrichten im Einsatz.
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Marius Paul

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