Die Partie zwischen dem VfL Brambauer und TuRa Bergkamen bot viele enge Zweikämpfe. © Günther Goldstein
Handball-Oberliga

Entscheidung kurz vor Ende: VfL Brambauer verspielt Fünf-Tore-Führung gegen TuRa Bergkamen

Zwar setzten die Oberliga-Handballerinnen des VfL Brambauer am Samstag ihre aktuelle Punkteserie fort, das Heimspiel gegen den HC TuRa Bergkamen wurde allerdings zu einem echten Handball-Krimi.

In der vergangenen Woche feierten die Handballerinnen des VfL Brambauer den ersten Sieg in der neuen Oberliga-Spielzeit. Am Samstag sollte nun auch der erste Heimerfolg der noch jungen Saison her, doch trotz einer komfortablen Halbzeit-Führung wurde das dritte Saisonspiel der VfL-Damen zu einem äußerst engen Duell.

Am Samstag-Nachmittag gab es ein 24:24 (17:13)-Unentschieden gegen den HC TuRa Bergkamen und somit Punkt Nummer drei auf das Brambauer Konto. Am Ende war es allerdings ein gefühlt verlorener Zähler. Denn der VfL Brambauer hatte die Partie lange Zeit im Griff, führte phasenweise sogar mit fünf Toren Unterschied.

TuRa Bergkamen geht sogar noch in Führung

Doch aufgrund einer schwächeren Phase in der zweiten Halbzeit, in der sowohl offensiv als auch defensiv einige Fehler gemacht wurden, kamen die Gäste wieder ins Spiel. Brambauer erspielte sich zwar gute Möglichkeiten, ließ diese aber liegen. Hinzu kamen einige Entscheidungsfehler in der Deckung und im Angriff.

Zur Pause lagen die VfL-Damen noch mit vier Toren in Führung.
Zur Pause lagen die VfL-Damen noch mit vier Toren in Führung. © Günther Goldstein © Günther Goldstein

So kamen die Gäste heran, glichen beim 20:20 erstmals aus und gingen sogar 20:22 in Führung. In dieser Phase drohte das Spiel komplett zu kippen. Doch auf Keeperin Karen Jaschewski war Verlass. Sie hielt ihre Mannschaft mit starken Paraden im Spiel. Jana Brannekämper, Michelle Holz und erneut Brannekämper sorgten in sehr spannenden letzten Minuten für das 23:23 kurz vor Schluss.

Carina Püntmann brachte den VfL beim 24:23 mutmaßlich sogar auf die Siegesstraße. In den Schlusssekunden agierten die Gastgeber dann allerdings in Unterzahl und kassierten mit der Schlusssirene doch noch den Treffer zum 24:24-Endstand. „Das war eine Achterbahnfahrt in der zweiten Halbzeit. Einerseits können wir glücklich über den Punkt sein, andererseits wäre aber auch mehr drin gewesen“, analysierte VfL-Coach Andre Schwedler.

Fakt bleibt aber, dass der VfL Brambauer in den bisherigen drei Spielen zeigen konnte, dass er in der Oberliga konkurrenzfähig ist. „Am Ende sind es die Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen. Wir müssen daran reifen und wachsen“, so Schwedler. Die VfL-Frauen verabschieden sich nun in eine kurze Spielpause. Es geht erst am Sonntag, 24. Oktober mit dem Lokalderby gegen den Lüner SV weiter.

VfL: Jaschewski/Scheuren – Fleckstein, Kost (3 Tore/3 Siebenmeter), Holz (3), Rykowski, Püntmann (4/1), Bittscheidt (1), Leismann (2), Ehrentraut, Bauer (7), Brannekämper (4), Gamradt, Titz, von Unruh

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