Der BV Brambauer begrüßt den nächsten Rückkehrer. © Timo Janisch
Fußball-Bezirksliga

BV Brambauer holt variablen Spieler aus Westfalenliga-Zeiten zurück

Der BV Brambauer verstärkt seinen Kader für die kommende Bezirksliga-Saison weiter mit bekannten Gesichtern. Der nächste Rückkehrer hat sogar mit dem BVB noch in der Westfalenliga gespielt.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist es für die Fußballklubs derzeit schwierig, Neuzugänge für die kommende Saison zu finden. Wie man trotzdem den Kader für die Spielzeit 2021/2022 verstärken kann, zeigt einmal mehr der BV Brambauer.

Vor allem gehe er Spieler durch, die in der Vergangenheit schon für den BVB gespielt haben, sagte Dennis Köse neulich. Köse ist bei den Brambaueranern spielender Co-Trainer und zuständig für die Kaderplanung. So hat er bereits Robert Botta, Kassim Hammoud und erst kürzlich Rajko Milinkovic verpflichten können.

Dennis Sturmat spielt wieder für den BV Brambauer

Auch der nächste Neuzugang des Bezirksligisten passt in dieses Beuteschema. Dennis Sturmat kehrt im Sommer zum BVB zurück. Dort spielte er laut Köse bereits bis 2017.

Dennis Sturmat (l.) ebenso wie die meisten jüngsten Neuzugänge des BV Brambauer bereits beim BVB. © Günther Goldstein © Günther Goldstein

Dann allerdings verlor sich die Spur Sturmats in der Glückauf-Arena. Sturmat arbeite in einem komplizierten Schichtsystem, dass eine konstante Trainingsbeteiligung verhindert hat. „Das wurde ihm irgendwann einfach zu viel. Jetzt hat sich das offenbar beruhigt“, sagt Köse.

Zudem sind Milinkovic und Sturmat laut Köse gute Freunde. Bei beiden punktete der Brambaueraner, da die Rückkehr in den Trainingsbetrieb nach langer Corona-Pause der ideale Zeitpunkt für den Wiedereinstieg sei.

Sturmat spielte für den BV Brambauer schon in der Westfalenliga

Wenn Sturmat dann wieder fester Teil des Kaders von Köse und Cheftrainer Frank Bidar ist, steht den beiden ein flexibler Spieler zur Verfügung. Zu Westfalenliga-Zeiten sei Sturmat als Rechtsverteidiger zum Einsatz gekommen, unter Throsten Nitsche in der Bezirksliga habe er vor allem Innenverteidiger gespielt, so Köse.

Zu den größten Stärken des 27-Jährigen würden die Fitness, die Schnelligkeit und die Zweikampfstärke zählen, sagt Köse. „Ich sehe ihn auf den Außenpositionen“, so der spielende Co-Trainer.

Ähnlich wie Milinkovic könne der Rückkehrer defensiv und offensiv jeweils beide Seiten bespielen. Aber auch als Innenverteidiger sei Sturmat denkbar. „Das spielt er dir locker weg“, sagt Köse.

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Amateursportler bewegen vielleicht weniger Menschen als die Profis, dafür aber umso intensiver. Sie schreiben die besseren Geschichten - vor allem im Ruhrgebiet. Diese zu erkennen und aufzuschreiben, darum arbeite ich seit 2017 für Lensing Media. Darüber hinaus Handballtrainer im Jugendbereich. Gebürtig aus Lünen.
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