Kevin Großkreutz (li.) hat von 2009 bis 2015 zusammen mit Jakub Blaszczykowski (re.) für den BVB gespielt. © picture alliance / dpa
Fußball

Wird ein Unnaer Trainer von Weltmeister Kevin Großkreutz?

Über die sportliche Zukunft des Ex-BVB-Stars wird derzeit viel spekuliert. Möglich, dass sogar ein Unnaer den 32-Jährigen trainieren wird.

Wird der Unnaer Maik Drzensla Trainer von Weltmeister Kevin Großkreutz? Ganz unmöglich erscheint das nicht, denn der Ex-BVB-Star beantwortete in einem Interview die Frage, ob er seine sportliche Zukunft beim polnischen Profiverein Wisla Krakau sieht, wie folgt: „Es gab schon Gespräche mit Kuba. Aber nichts Konkretes. Ich lass mich da überraschen.“

Kuba ist niemand anderes als sein ehemaliger Dortmunder Teamgefährte Jakub Blaszczykowski. Der hat bei dem Verein, der 13 Mal polnischer Meister wurde und 4 Mal den polnischen Fußballpokal gewann, den Vorsitz übernommen. Kuba ist in Krakau noch immer auch sportlich aktiv, läuft regelmäßig als Rechtsaußen auf.

Maik Drzensla hat gemeinsam mit Cheftrainer Peter Hyballa in Krakau für die kommenden anderthalb Jahre die Verantwortung übernommen. Die beiden hatten zuvor auch schon Dunajska Streda und NAC Breda trainiert. Wisla Krakau will nun zurück zu alter Stärke. „Das ist in jedem Fall ein richtiger Traditionsklub. Und so etwas wie der schlafende Riese in Polen. Hier besteht eine riesengroße Fanbase. Der Klub ist etwa so aufgestellt, wie 2007 Borussia Dortmund“, sagt Drzensla.

Kevin Großkreuz wird aber auch immer wieder mit Vereinen aus der Dortmunder Amateurszene in Verbindung gebracht. Gut möglich, dass 32-Jährige auch seine Profikarriere beendet, um dann praktisch vor der Haustür noch einmal aufzulaufen. „Ich habe früher selbst auf Asche gespielt. Meine Familie ist im Amateurfußball zu Hause, wie mein Cousin Marcel, der ja bei Brünninghausen spielt. Bövinghausens Eyüp Cosgun ist seit 30 Jahren mein Freund, Wickedes Anil Konya kenne ich auch lange. Deshalb ist es für mich eine Option, nach meiner Profikarriere mit meinen Freunden zusammenzuspielen“, sagte Großkreutz in dem Interview.

Bis Mitte Januar will er nun entscheiden, wie es tatsächlich weitergeht.

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Redaktion Lokalsport
Geburtsjahr 1956, früherer Handballer, erst Freier Mitarbeiter und nun seit „Urzeiten“ Sportredakteur im Verlagshaus Rubens. Sechsfacher Opa, zeitlich gut ausgelastet. Familienmensch, der gern mit Freunden unterwegs ist.
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Michael Friehs
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