Kai Harbach ist Handballtrainer aus Leidenschaft und coacht die Handballerinnen des Königsborner SV in der 3. Liga. © Neumann
Handball

Königsborner SV nimmt mit Trainingslager Abschied von der Kreissporthalle

Da wird bei dem ein oder anderen Wehmut aufkommen: Die Handballerinnen des Königsborner SV sind vorerst zum letzten Mal in der Kreissporthalle aktiv - und das auch noch ohne Zuschauer.

In vier Trainingseinheiten und drei Testspielen wollen sich die Handballdamen des Königsborner SV weiter für die nächste Spielzeit in der dritthöchsten deutschen Spielklasse vorbereiten. Wie bereits berichtet wurde, gilt es mit Ende des aktuellen Monats Abschied zu nehmen von der Trainings- und Heimspielstätte Kreissporthalle Unna, da diese dann vom Kreis für ein Corona-Testzentrum genutzt wird.

„Wir haben ja noch Zeit und wollen in diesem Trainingslager neue Sachen sowohl in Angriff als auch in der Abwehr einstudieren“, sagt KSV-Coach Kai Harbach. Das erste Meisterschaftsspiel, das dann in der Hellwegsporthalle Unna angepfiffen wird, findet gegen den ASC Dortmund erst am 17.Oktober statt und ist dementsprechend noch acht Wochen entfernt. Als Testspielgegner hat Harbach dabei für Freitag, 21. August, Neu-Oberligist HSG Schwerte-Westhofen eingeladen (Anwurf 20 Uhr).

Am Samstag reist dann die Ibbenbürener Spielvereinigung an, mit denen man sich in der Oberliga manch hochklassiges Duell geliefert hat (Anwurf 18 Uhr). Ibbenbüren ist als Nachrücker zukünftiger Gegner des KSV in der 3.Liga Nord-West. Den Abschluss des Trainingslagers bildet dann am Sonntag die Partie gegen den TV Verl (Anwurf 16 Uhr), einen alten Konkurrenten aus gemeinsamen Oberligazeiten.

Die Testspiele sollen ohne Zuschauer stattfinden. Personell muss Harbach dabei auf Maike Esterhaus und auf Ricarda Köppel verzichten, die beide arbeitsbedingt nicht zur Verfügung stehen. Am Samstag fehlt zudem Neuzugang Jessica Hackels.

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