Der Königsborber SV - hier im Spiel der Reserve gegen den BVB III - hat sich bereits einen Plan gemacht, wie es in dieser Corona-Saison weiterlaufen könnte. © Neumann
Handball

Königsborner SV hat für die Restsaison seinen ganz eigenen Matchplan

Der Handballverband Westfalen überlegt, wie er die laufende Corona-Saison noch retten kann. Der Königsborner SV indes hat sich bereits einen ganz eigenen Spielplan zurechtgelegt.

Der Handballverband Westfalen will nach Möglichkeit den Spielbetrieb wieder hochfahren. Sollte es am Ende nicht zu der anvisierten Einfachrunde kommen, dann soll es keine Absteiger geben – außer das ist ausdrücklich von den betroffenen Vereinen gewünscht. Zudem können in einer Extra-Runde Aufsteiger ermittelt werden. Für den Königsborner SV, der mit einer Mannschaft in der Verbandsliga vertreten ist, soll es ganz anders laufen.

„Wir werden als Team weder in der Aufstiegs- noch in der Pokalrunde spielen und uns schon auf die kommende Spielzeit vorbereiten“, sagt Fabian Kuropka, der das Aufstiegsteam im letzten Sommer von Kai Harbach übernommen hat. In Reihen der KSV-Reserve gab es zuletzt einen positiven Corona-Fall, der aber in der Zwischenzeit auskuriert ist.

Da Königsborn plant, seine dritte und vierte Mannschaft für den alternativen Spielbetrieb zu melden, stellt Kuropka seinen Spielerinnen frei, dort gegebenenfalls etwas Spielpraxis zu sammeln. „Ich werde auch weiterhin Challenges für die Spielerinnen einstellen. Doch das mannschaftsmäßige Training fehlt natürlich. Die Grundlagen sind aber auf jeden Fall da und wir hoffen, dass es bald wieder in der Halle weitergeht“, so Kuropka, der das Verbandsliga-Team auch in der kommenden Saison trainieren wird. Gespräche mit den Spielerinnen laufen aktuell.

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