Beim Fußball-Bezirksligisten Königsborner SV hat der nächste Spieler verlängert und zugesagt. © Neumann
Fußball

Königsborner SV bindet den torgefährlichen „Doppel-Zusager“ an sich

Der Königsborner SV stellt seinen Kader für die neue Saison auf. Und dabei bindet er auch den torgefährlichen „Doppel-Zusager“ langfristig an sich.

Der Fußball-Bezirksligist Königsborner SV stellt sich auf lange Sicht hin gut auf. Ganz augenscheinlich möchte der Klub Planungssicherheit, wie die jüngste Verlängerung unterstreicht.

Spielführer Daniel Duda, der verletzungs- und coronabedingt in dieser Saison noch kein einziges Mal zum Einsatz kam, hat dem Verein für die nächsten zwei Jahre zugesagt. Und auch die Wettklo-Brüder – Veit-Laurin und Val-Leander – haben nachgezogen und dem Sportlichen Leiter Benjamin Hartlieb das Okay für die kommenden beiden Spielzeiten gegeben.

Francis Dinyelu bleibt in den nächsten beiden Spielzeiten weiterhin dem KSV erhalten. © KSV © KSV

Das sieht nach einem Plan aus, denn nun hat auch Mittelfeldallrounder Francis Dinyelu zugesagt – für zwei Jahre. Der Kicker, der am längsten in der Ersten spielt, wurde zuletzt auf dem Platz quasi umgeschult. War er als „Zehner“ am Spielaufbau in der Offensive beteiligt, ist er nun vor der Abwehr tätig. Mit Erfolg – wie der Aufstieg in die Bezirksliga zeigte.

Francis Dinyelu hatte auch schon einmal beim SuS Oberaden zugesagt

Besondere Aufmerksamkeit erlangte der KSV-Fußballer aber nicht nur durch seine wichtigen Treffer. Vor anderthalb Jahren nämlich gab er im Sommer dem Mitkonkurrenten in der A-Kreisliga – SuS Oberaden – die Zusage und wollte den Königsborner SV verlassen. Er wurde sogar schon mit dem SuS-Trikot in der Hand als Neuzugang am Römerberg vorgestellt.

Dann aber kam der Rückzieher: Dinyelu – der offensichtlich beiden Klubs zugesagt hatte – blieb beim Königsborner SV. „Da hatte es wohl ein Missverständnis gegeben“, erklärte der damals neu gewählte Abteilungsleiter Daniel Krahn anschließend. Seine „Rückholaktion“ war von Erfolg gekrönt, seither ist Dinyelu fester Bestandteil des KSV.

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Redaktion Lokalsport
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Thorsten Teimann
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