Der SuS Kaiserau wird auch in der kommenden Saison in der Staffel (3) auf den Hombrucher SV treffen. © Palschinski
Fußball

In der Bezirksliga (8) steigt die Vorfreude auf zahlreiche Derbys

Die Staffeln in der überkreislichen Ligen sind eingeteilt. Das muss der FLVW wohl sehr gut gemacht haben, denn die Reaktionen der Vereine sind positiv.

Vor einer Mammutsaison steht vor allem der Oberligist Holzwickeder SC. „Wir gehen bis jetzt davon aus, dass wir eine Hin- und Rückrunde bestreiten müssen. Dann kämen wir auf 40 Spiele und das hat sicher zur Folge, dass es einige englische Wochen geben wird“, so HSC-Sprecher Lars Rohwer. „Bei der Staffeleinteilung an sich gab es keine Überraschungen mehr.“

Landesligist SuS Kaiserau bleibt wie bisher in der Staffel (3). Der gehören nun aber 17 weitere Vereine an. „Ich glaube deshalb auch, dass die Kadergröße eine wichtige Rolle spielen wird. Eine lange Saison mit vielen Spielen könnte viele Verletzungen nach sich ziehen. Die Liga ist aber auf jeden Fall interessant. Ich glaube, dass der SuS Kaiserau seine sportlichen Ziele erreichen kann“, sagt „Alex“ Berger, designierter 2. Vorsitzender des Vereins.

Kaiseraus „Alex“ Berger glaubt, dass die Kaderstärke eine große Rolle spielen wird. © Berkemeyer © Berkemeyer

Nur positive Stimmen gab es bei den Vertretern der heimischen Bezirksligisten. „Wir sind super zufrieden, besser geht es gar nicht. Alle heimischen Teams sind in der (8), dazu kommen jetzt auch noch die Schwerter Vereine. Das ist für uns aus wirtschaftlicher und auch sportlicher Sicht einfach ideal“, sagt SSV Mühlhausens Obmann Ralf Mäkler.

Nicht viel anders fällt die Reaktion von Sven Runge, Sprecher des Königsborner SV, aus. „Wir freuen uns riesig. Es kommt wie gehofft zu den vier Derbys, außerdem gehören die nahe gelegenen Dortmunder Clubs der (8) an. Wir sind sehr zufrieden.“

„Mit dieser Einteilung war ja nicht unbedingt zu rechnen. Schön, dass es so geklappt hat. Wir haben die Derbys und auch die Partien gegen die Schwerter Vereine sind reizvoll. Außerdem ist positiv, dass wir fast ausschließlich kurze Wege zu den Auswärtsspielen haben“, sagt Marco Köhler, Trainer der SG Massen.

SG Massens Marco Köhler freut sich auf viele Derbys. © Thoms © Thoms

„Wir wollten in die (8) und das hat zum Glück auch geklappt. Wir freuen uns sehr auf die Derbys, die Spiele gegen Mühlhausen, Königsborn, Holzwickede und Massen sind sehr attraktiv“, so Nail Kocapinar, Trainer des Aufsteigers TSC Kamen.

„Wir sind froh, dass wir in dieser Liga gelandet sind, sie ist sehr attraktiv. Fast jedes zweite Spiel hat Derbycharakter“,meint Silvio Santoro, Co-Trainer der zweiten Mannschaft des Holzwickeder SC. Es wäre wirklich nicht so toll, wenn wir in der Staffel (9) gelandet wären.“ Dieses Schicksal ereilte die Vereine VfL Kemminghausen, Mengede 08/20, Viktoria Kirchderne, TuS Eichlinghofen, FC Roj und RW Germania, die noch in der vergangenen Spielzeit in der Bezirksliga (8) um Punkte spielten.

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Redaktion Lokalsport
Geburtsjahr 1956, früherer Handballer, erst Freier Mitarbeiter und nun seit „Urzeiten“ Sportredakteur im Verlagshaus Rubens. Sechsfacher Opa, zeitlich gut ausgelastet. Familienmensch, der gern mit Freunden unterwegs ist.
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Michael Friehs
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