Constantin Feist aus Unna (hier vorne) machte im C-Lauf beim Indoor-Meeting über 1.500 Meter ordentlich Tempo. © Stephan Schuetze
Leichtathletik

Für Maximilian Feist läuft´s richtig gut: Negativer und positiver Test

Die Hallen-DM wirft ihre Schatten voraus. In Dortmund gab es dafür den Probelauf mit dem Indoor-Meeting. Die Ergebnisse von Maximilian Feist waren gut: negativ und positiv.

Die deutschen Leichtathleten stehen in der Corona-Zeit vor ihrem ersten großen Wettkampf. Am 20./21. Februar steigen in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund die Deutschen Hallen-Meisterschaften. Und an denen nehmen auch heimische Athletinnen und Athleten teil. Am Wochenende gab es einen ersten Testlauf.

Die World-Indoor-Tour machte in der Körnig-Halle Station. Mit dabei waren unter anderem die Feist-Brüder Maximilian und Constantin, die für die LG Olympia Dortmund über die 1.500-Meter-Distanz an den Start gingen. Constantin, der erst vor drei Wochen mit dem Knöchel umgeknickt war, fungierte dabei als Tempomacher und stieg nach 900 Metern aus.

Maximilian Feist im Vergleich zum Vorjahr schneller unterwegs

Sein Bruder Maximilian zog im B-Lauf durch und finishte zum Jahresauftakt in einer Zeit von guten 3:45:14 Minuten. Damit war der Unnaer bester LGO-Starter auf dieser Langdistanz. „Ich bin mit der Zeit zum Jahresauftakt zufrieden, benötigte vor einem Jahr noch 3:46:50 Minuten – war diesmal also schneller unterwegs“, erklärt er.

„Erst beim Aufwärmen und im Lauf haben wir den Mundschutz abgelegt.“

Maximilian Feist, LG Olympia Dortnmund

Und auch den Start im B-Lauf begründet er mit Blick auf die DM: „Im A-Lauf wäre ich voll auf Tempo gegangen, im B-Lauf habe ich mein Können von hinten heraus laufend trainiert. Das war so gewollt.“ Sieger beim Meeting war der Keniate Taki Kumari mit 3.39:12 Min.; bester Deutscher Marvin Heinrich aus Frankfurt (3:40:39 Min.). Feist peilt bei der DM die Top-Five an.

Austragung der Deutschen Meisterschaft nicht gefährdet

Der Testlauf für die DM lief auch in organisatorischer Hinsicht gut. Feist: „Wir wurden vor dem Wettbewerb auf Corona getestet. In der Halle bewegten wir uns mit Maske und auf Abstand. Erst beim Aufwärmen und im Lauf haben wir den Mundschutz abgelegt.“ Einen sicheren Ablauf der Deutschen Meisterschaften sieht er nicht gefährdet.

Die Zeit nach den Titelkämpfen in Dortmund ist dann gleichzeitig die Zeit vor den Titelkämpfen. Die DM in Braunschweig und die U23-Europameisterschaften im norwegischen Bergen stehen als nächste Sommer-Höhepunkte an. „Bis dahin werde ich dann in jeder Woche um die 150 Kilometer laufen“, sagt der 21-Jährige ganz selbstverständlich. Das ist in der Pandemie ja erlaubt.

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Thorsten Teimann

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