Der Fußball-Oberligist Holzwickeder SC hat einen neuen Coach für die neue Spielzeit gefunden. © picture alliance / dpa
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Entscheidung gefallen: Oberligist Holzwickeder SC hat einen neuen Trainer gefunden

Der Holzwickeder SC hat einen neuen Trainer gefunden, der im Sommer die Nachfolge von Axel Schmeing antritt. Der Neue ist in der hiesigen Region bestens bekannt und gut vernetzt.

Anfang des Jahres hatte Trainer Axel Schmeing den Holzwickedern signalisiert, dass er am Ende der Spielzeit nicht mehr zur Verfügung steht. Der 46-Jährige wird Trainer beim Westfalenligisten Lüner SV. Damit begann beim HSC die Suche der Sportlichen Leitung nach einem geeigneten Nachfolger. Kandidaten gab es viele – einer hat sich nun herauskristallisiert.

Wie unsere Sportredaktion erfahren hat, wird ab Sommer Marc Woller den heimischen Oberligisten trainieren. Woller ist aktuell als Co-Trainer beim Regionalligisten SV Lippstadt an der Seite von Felix Bechtold im Einsatz. Eine Bestätigung seitens des Holzwickeder SC steht indes noch aus, soll aber noch heute erfolgen.

Marc Woller war schon Co-Trainer neben Ingo Peter

Der 52-jährige Woller verfügt über jede Menge Erfahrung im Trainergeschäft und war zwischen 2010 und 2013 selbst drei Jahre für den damaligen SV Holzwickede tätig. Als Co-Trainer arbeitete er an der Seite von Ingo Peter und schaute sich hier einiges vom erfahrenen Holzwickeder Coach ab, der immerhin schon Arminia Bielefeld und Jahn Regensburg trainiert hat.

Marc Woller gibt künftig beim Holzwickeder SC die Richtung vor. © Timo Janisch © Timo Janisch

Aus dieser Zeit heraus dürfte auch noch der gute Kontakt zu Karl-Friedrich Lösbrock stammen, der den damaligen HSV selbst schon gecoacht hat und mittlerweile auch an der Seite von Tim Harbott in die Arbeit der Sportlichen Leitung involviert ist. Neben vielen anderen Namen dürfte deshalb auch Woller von Beginn an auf der Kandidaten-Liste ganz oben gestanden haben.

Mit Westfalia Rhynern in die Regionalliga aufgestiegen

Fest steht, dass Marc Woller immer schon als Cheftrainer vor allem in höheren Klassen Verantwortung übernehmen wollte. Mit Westfalia Rhynern stieg er als „Co“ in die Regionalliga auf. Den Posten des Cheftrainers traute ihm die Westfalia aber noch nicht zu, als Björn Mehnert Rhynern in Richtung SC Wiedenbrück verließ. Der Hammer Holger Wortmann bekam das Vertrauen ausgesprochen.

Woller zog es zurück zu seinem Stammverein SuS Kaiserau und anschließend zum Westfalenligisten Lüner SV. Mittlerweile ist der Famlienvater fester Bestandteil des Trainerteams beim Regionalligisten SV Lippstadt – aber wohl nur bis Sommer.

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Redaktion Lokalsport
67er Jahrgang aus dem Herzen Westfalens. Lokaljournalist durch und durch, seit über 25 Jahren mit dem geschärften Blick auf das Sportgeschehen zwischen Lippe und Ruhr.
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Thorsten Teimann
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