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Handball

Spielabbruch beim Königsborner SV: Zuschauer rennt aufs Spielfeld

Spielabbruch in der Handball-Verbandsliga. Die Partie zwischen dem KSV II und der HSG Hohenlimburg wurde nicht fortgesetzt, als ein Zuschauer aufs Spielfeld gelaufen ist.

Die Handballerinnen des Königsborner SV II liefen ihrem Sieg in der Partie gegen die HSG Hohenlimburg entgegen, als das Spiel abgebrochen werden musste.

Verbandsliga, Damen: Königsborner SV II – HSG Hohenlimburg abgebrochen. Was war passiert? Eine KSV-Spielerin blieb nach einer Angriffsaktion im Kreis der HSG liegen und die Gäste spielten schnell nach vorne. Ein besorgter Spielervater stürmte daraufhin – ohne dass das Spiel unterbrochen war – auf das Spielfeld, um sich um seine Tochter zu kümmern.

Daraufhin entwickelte sich ein Wortgefecht und der Gästetrainer wollte mit seinem Team nicht mehr weiterspielen. Die Schiedsrichter brachen die Partie ab.

„Wir sind jetzt natürlich durcheinander. Wir haben 50 Minuten guten Handball gespielt und hätten uns mit zwei Punkten belohnen können. Was jetzt passiert, wissen wir nicht“, lautete der Kommentar von KSV-Coach Fabian Kuropka direkt nach Spielabbruch.

Königsborn bestimmte von Anpfiff an die Partie gegen das schwache Gästeteam. Nach der Pause legte die Kuropka-Sieben noch mal einen 5:1-Lauf nach (21:13). Der Einspruch der HSG Hohenlimburg gegen die Wertung der Partie wird demnächst verhandelt.

Königsborner SV: Maidorn, Schug – Ruhfaut, N.Hering, Hülsewede (8), A.Hering (3), Kayser (2), Benna, Wehnert (6/4), Gutzeit, Fisher (1), Weinkopf (2), Krollmann (1), Halstenberg (1) Eckey (2)

Strafminuten: 2 / 2

Torfolge: 4:1, 5:3, 10:4, 17:12 – 21:13, 26:16

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