Nach Platz drei zum Auftakt peilt Laura Nolte am Samstag im Monobob erneut das Podium an. © dpa
Bobsport

Schmerzhafte Geburtstagsgrüße für Laura Nolte in Innsbruck

Nach dem starken Start in den Weltcup musste Bobsportlerin Laura Nolte unter der Woche in Innsbruck einen schmerzhaften Rückschlag hinnehmen.

Erst der starke Weltcup-Auftakt mit Sieg und Rang drei. Dann die Rückkehr der Stamm-Anschieberin und nicht zuletzt der eigene Geburtstag. Eigentlich hätte die Woche für Unnas Bobpilotin Laura Nolte in Innsbruck-Igls ganz angenehm verlaufen können.

Das schmerzhafteste Präsent kommt vom „Arbeitsgerät“

Pünktlich zum Geburtstag am Dienstag hat es die nun 23-Jährige dann aber erwischt. Eigentlich hatte der Tag noch ganz gut angefangen, denn die „Mädels“ um Stamm-Anschieberin Deborah Levi und Neu-Teammitglied Viktoria Dönicke hatten zum Geburtstag einige kleine Überraschungen vorbereitet.

„Beim Wegtragen des Bobs nach dem Training hat es dann im Rücken mächtig geknackt“, berichtet Nolte vom Schock-Moment des Tages. „Ich konnte danach weder Gehen, Stehen oder aber Sitzen. Da habe ich schon gedacht, dass es das jetzt erstmal war.“

Großer Dank geht an die Physios

Erfreulicherweise hat der Bobverband auch in Innsbruck seine „Medizinmänner“ dabei, die sich ab sofort intensiv um ihre schnelle Startrakete gekümmert haben. „Sensationell, was die gemacht haben. Ich hatte acht Behandlungen und es geht schon wieder echt gut“, ist Nolte mit Blick auf die kommenden Weltcups im Monobob (Samstag) und im Zweier (Sonntag) schon wieder optimistisch.

Eine Erklärung für die Verletzung hatte sie natürlich auch bereits parat: „Ich werde eben älter und die Einschläge rücken näher“, kommentierte die WM-Dritte von Altenberg süffisant.

Beim Training im Zweierbob am Donnerstag war Nolte vor allem am Start noch leicht gehandicapt, spätestens zu den Wettbewerben soll dann aber wieder alles wie am Schnürchen laufen.

Hoffen auf den Eismeister

Auch mit der eher schlechten Qualität des Eises in der Bahn hat die Pilotin mittlerweile Frieden geschlossen. „Es scheint so, als wenn das Eis ein wenig besser geworden wäre. Es ist nicht mehr so ruppig“, so die Deutsche Meisterin. „Oder aber ich habe mich dran gewöhnt.“

Bleibt zu hoffen, dass der Eismeister im Olympia-Eiskanal von 1976 für die kommenden Wettbewerbe einen Sahnetag erwischt. Rumpeln und Ruckeln wäre für Rückenpatient Nolte sicher alles andere als gut.

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