Der A.-Kreisligist VfL Kamen - hier Engin Duman beim Freistoß - verstärkt weiterhin seinen Kader mit hochklassigen Kickern. © Art
Fußball

VfL Kamen schlägt nochmals zu: Verstärkung kommt vom Westfalenligisten Lüner SV

Der VfL Kamen hat nochmals auf dem Transfermarkt zugeschlagen: Der letzte Neuzugang für die kommende Saison kommt aus der Westfalenliga - vom Lüner SV.

Der Traum vom späten Aufstieg in die Bezirksliga ist beim VfL Kamen vorerst zerplatzt. Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen hat die aktuelle Saison annulliert. Doch schon im Sommer nimmt der Klub von der Seseke, der sich mächtig verstärkt hat, einen neuen Anlauf.

Zum Kader gehören schon jetzt einige oberligaerfahrene Kicker um den ehemaligen Zweitliga-Spieler Mehmet Kara. Der kann künftig mit einem Mitspieler rechnen, der in der Westfalenliga aufgelaufen ist: Felix Rudolf gehört zum Kader des großen Nachbarn Lüner SV und kommt im Sommer ins Jahnstadion.

Gebürtiger Unnaer spielt seit 2019 für den Lüner SV

Der gebürtige Unnaer schnürt seit 2019 für den Westfalenligisten die Schuhe. „Mit Felix Rudolf gewinnt die VfL-Defensive weiter an Qualität dazu“, sagt Andreas Conradi vom VfL Kamen.

Felix Rudolf kommt im Sommer vom Westfalenligisten Lüner SV zum VfL Kamen.
Felix Rudolf kommt im Sommer vom Westfalenligisten Lüner SV zum VfL Kamen. © VfL © VfL

Der gelernte Innenverteidiger hat mit seinen 22 Jahren immerhin bereits Bundesligaluft geschnuppert. Seine fußballerische Ausbildung genoss Felix Rudolf beim VfL Bochum, bei Westfalia Herne, dem FC Schalke und bei RW Essen. Er spielte seit der U14 immer in der jeweils höchsten Liga der Jugend und seit der U16 bis zur U19 immer in der Bundesliga West.

Seine erste Seniorenstation brachte Felix Rudolf zum Landesligisten SV Emscher Horst 08. Nach einer Saison zog es ihn in die Westfalenliga zum Schwansbell. Der Verteidiger ist von mehreren Vereinen umworben worden, wechselt nun aber zum VfL Kamen.

Laut Conradi habe Felix Rudolf gleich mehrere Beweggründe gehabt, um zum VfL Kamen zu gehen. „Zum einen sind es die sportlichen Ziele, die sich der VfL für die nächsten Jahre auf die Fahnen geschrieben hat“, sagt Conradi. „Zum anderen stimmt das gesamte Umfeld bei uns. Das kennt er selbst aus der Westfalenliga nicht.“ Eine berufliche Veränderung in die Selbstständigkeit sei ein weiterer Grund.

Auch Felix Rudolf hat beim VfL Kamen gleich einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben wie zuvor schon Andre Born, der von der IG Bönen nach Kamen geht.

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Redaktion Lokalsport
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Thorsten Teimann
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