Lukas Manka (gelbes Trikot) gelang unmittelbar nach der Pause ein Treffer mit Seltenheitswert. © Hahn
Fußball

Manka gelingt Kunstschuss: SuS Kaiserau lässt Waltrop nicht die Spur einer Chance

Der SuS Kaiserau hat einen mehr als ungefährdeten Testsieg gegen Teutonia Waltrop eingefahren. Mann des Tages war Lukas Manka. Ihm gelang ein ganz besonderes Kunststück.

Etwas mehr Widerstand hatten die Kamener schon von ihrem Widersacher aus dem Kreis Recklinghausen erwartet, doch unterm Strich war der Gegner einfach zu schwach.

SuS Kaiserau – Teut. Waltrop 6:0 (3:0)

Lediglich in der Anfangsphase sahen die Besucher eine ausgeglichene Partie. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Schwarz-Gelben allerdings vollends das Kommando. Als dann der quirlige Alhusain Barry (24.) im Gäste-Strafraum nur per Foulspiel zu bremsen war, zeigte der Unparteiische völlig korrekt auf den ominösen Punkt: Ein Fall für Timo Milcarek, der den fälligen Strafstoß sicher zum 1:0 verwandelte.

Knapp fünf Minuten später durfte Gästekeeper Pascal Sonntag die Lederkugel ein zweites Mal aus seinem Kasten holen, als Barry ein kluges Zuspiel von Volkan Yildrim eiskalt zu nutzen wusste. Als dann SuS-Kapitän Henning Ulrich Steffen per Kopf (37.) gar auf 3:0 erhöhte, war das fast schon so etwas wie die Vorentscheidung.

Manka trifft fast von der Mittellinie

Es passte ins Bild, dass die Kamener Vorstädter direkt nach der Pause auf 4:0 erhöhten. Unmittelbar nach dem Wiederanstoß sah Lukas Manka nämlich, dass der Torhüter der Gäste zu weit vor seinem Gehäuse stand. Manka nutzte die Gunst der Stunde und traf fast von der Mittellinie aus.

Immerhin: Die Teutonen zeigten trotz des klaren Rückstandes Moral, hatten nach knapp einer Stunde Spielzeit Pech, dass SuS-Torwart Lukas Beßmann mit einer Fußabwehr die wohl dickste Chance der Waltroper durch Adam vereitelte.

In der Schlussphase hatten die Platzherren dann leichtes Spiel. Sehenswert der Treffer zum 5:0 für die Schwarz-Gelben: Mit einem schönen Doppelpass hatten Lukas Manka und Marvin Schuster die Abwehr der Gäste ausgetanzt. Schuster war es dann, der auf 5:0 erhöhte. Schuster machte wenig später auch das halbe Dutzend voll.

Zufrieden zeigte sich nach Spielschluss SuS-Coach Jörg Lange: „Das sah nicht schlecht aus. Wir haben das gut und überlegt gemacht. Aber wir müssen noch an einigen Stellschrauben drehen.“

Kaiserau: Beßmann – Steffen, Barry, Manka, Diecks, M. Schuster, Stöwer, Pfahl, Yildrim, Kollakowski, Schriefer – eingewechselt: Milcarek, Siebert, Aktas, Schulz, Siebert

Tore: 1:0 (24.) Milcarek (Foulelfmeter), 2:0 (29.) Barry, 3:0 (37.) Steffen, 4:0 (46.) Manka, 5:0 (67.) M. Schuster, 6:0 (83.) M. Schuster

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