Sven Wiedemann ist beim VfL Kamen Betreuer der zweiten Mannschaft. Er lebt offen schwul und kämpft gegen Anfeindungen Homosexueller. © Sebastian Reith
Homosexualität

Homosexualität im Fußball: Sven Wiedemann hat sich geoutet – als einer von wenigen

Als Jugendlicher entdeckte Sven Wiedemann, dass er schwul ist. Das Outing folgte erst Jahre später. Aus Angst. Auch in der Männerdomäne Fußball sind homophobe Sprüche noch Alltag.

Es ist selten, dass jemand über Homosexualität im Fußball spricht. Sven Wiedemann hat es getan. Der 41-jährige Betreuer der zweiten Mannschaft des VfL Kamen geht mit seiner Sexualität offen um und engagiert sich im Kampf gegen Homophobie. Dass Sven Wiedemann dazu steht, dass er schwul ist, war nicht immer so. Die Geschichte eines plötzlichen Outings, dummen Sprüchen am Sportplatz und was man gegen sie tun kann.

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Sportler durch und durch, der auch für alle Sportarten außerhalb des Fußballs viel übrig hat. Von Hause aus Leichtathlet, mit einer Faszination für Extremsportarten, die er nie ausprobieren würde. Gebürtig aus Schwerte, hat volontiert in Werne, Selm, Münster und Dortmund.
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