Alhuasain Barry markierte für den SuS Kaiserau bei Firtinaspor Herne das erste und letzte Tor. © Schürmann
Fußball

Fußballschweiß und Edelweiß: SuS Kaiserau verzückt die Hochzeitsgesellschaft

Fußballschweiß und Edelweiß: Der SuS Kaiserau hat komplett anders aufgestellt den Sieg bei Schlusslicht Firtinaspor eingefahren und verzückte damit eine Hochzeitsgesellschaft in Bayern.

Nach Abpfiff bei Firtinaspor Herne jubelt am Sonntag der SuS Kaiserau auf dem Sportplatz an der A42 – und die Hochzeitsgesellschaft auf der Alm in Bayern.

Landesliga: Firtinaspor Herne – SuS Kaiserau 2:6 (2:2). Der Sieg des SuS Kaiserau beim Ligaschlusslicht Firtinaspor Herne überrascht schon. Kaiseraus Trainer Jörg Lange musste dabei immerhin auf sieben Akteure verzichten, die sich bei den Hochzeits-Feierlichkeiten von Daniel Milcarek in Reit im Winkel befanden. Doch die Schwarz-Gelben schickten auch ohne die Stammspieler ein Dreier- Geschenk nach Bayern, wo der Jubel ebenso groß war.

„Wir haben ja auch Leute dabei gehabt, die zuletzt am Erfolg der Mannschaft beteiligt waren“, hatte Lange schon im Vorfeld viel Vertrauen in seine Elf gesteckt. „Wir haben hinten nicht viel anbrennen lassen und einige Chancen kreiert.“

Alhuasin Barry und Lukas Manka drehen das Spiel

Doch zunächst stockte auch dem Coach der Atem, als Herne nach nur 5 Minuten durch einen Treffer von Hyusein Sadula vorne lag. Alhusain Barry und Lukas Manka drehten die Partie aber innerhalb kürzester Zeit, wenngleich ihr Team noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte den Ausgleich kassierte.

Notiert den nächsten Sieg: Jörg Lange, Coiach des Landesligisten SuS Kaiserau.
Notiert den nächsten Sieg: Jörg Lange, Coiach des Landesligisten SuS Kaiserau. © Thorsten Teimann © Thorsten Teimann

In der zweiten Hälfte verteidigte der SuS dann aber besser und Keeper Lukas Beßmann hielt gut. Trainer Jörg Lange wechselte sogar Toptorjäger Marvin Schuster (60.) aus und brachte mit Yildirim mehr Tempo und Schwung ins Spiel. „Der hatte es sich eigentlich auch verdient gehabt von Beginn an zu spielen“, so der Coach. Yildirim dankte er mit einem guten Match und sogar einem Tor (2:5, 75.). Niklas Wagner, sowie nochmals Lukas Manka und Barry markierten die weiteren Treffer zum 6:2-Erfolg.

„Wir haben noch nie in so einer Konstellation gespielt“, freute sich Coach Lange auch Minuten nach dem Match noch. Die „Alm“ übrigens auch, die gleich per Whatsapp ein Jubelfoto nach Westfalen schickte.

SuS Kaiserau: Beßmann – Weßelmann, Kollakowski, Wagner (86. Weber), Barry, Manka, M. Schuster (60. Yildirim), Stöwe, T. Schulz, Seifert (90. Abdou), Friede (80. Aktas)

Tore: 1:0 (5.) Sadula, 1:1 (18.) Barry, 1:2 (32.) Manka, 2:2 (45.+2) Itodo, 2:3 (65.) Wagner, 2:4 (70.) Manka, 2:5 (75.) Yildirim, 2:6 (90.+2) Barry

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Redaktion Lokalsport
67er Jahrgang aus dem Herzen Westfalens. Lokaljournalist durch und durch, seit über 25 Jahren mit dem geschärften Blick auf das Sportgeschehen zwischen Lippe und Ruhr.
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Thorsten Teimann

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