Henri Böcker kommt vom Landesligisten SuS Kaiserau zum Holzwickeder SC. © Screenshot
Fußball

HSC-Neuzugang Henri Böcker selbstkritisch: „Das ist auf jeden Fall meine Schwachstelle“

Henri Böcker wechselt im Sommer vom SuS Kaiserau zum Holzwickeder SC. Der 23-Jährige verrät, welche Rolle sein künftiger Trainer Marc Woller bei dem Transfer gespielt und wo er noch Luft nach oben hat.

Von der Landesliga in die Oberliga: Das ist schon ein Sprung, den Henri Böcker mit seinem Wechsel von SuS Kaiserau zum Holzwickeder SC bewältigen will. Im Gespräch gibt der 23-Jährige preis, was er sich von diesem Schritt erhofft, welche Rolle sein künftiger Trainer Marc Woller bei dem Transfer gespielt hat und wo seine Stärken und Schwächen liegen.

Plötzlich ging alles ganz schnell. „Die Zeitspanne von der Kontaktaufnahme bis zur Verkündung des Wechsels hat ungefähr zwei Wochen betragen“, schätzt Henri Böcker. 14 Tage also nachdem Marc Woller, der im Sommer Trainer beim Holzwickeder SC wird, sein Interesse bei Böcker hinterlegt hat, war alles unter Dach und Fach.

Mit Woller hat Böcker bereits in der Vergangenheit in Kaiserau zusammengearbeitet. „Marc ist ein sehr ruhiger, überlegter Trainer. Er macht taktisch viel, analysiert laufend das Spiel und gibt direkt entsprechende Anweisungen“, weiß der HSC-Neuzugang.

Woller ist ein entscheidender Faktor für Böcker bei dessen Wechsel gewesen. „Er ist ein Top-Trainer, gerade wegen seiner Erfahrung. Da können die jüngeren Spieler richtig von profitieren“, so Böcker. Zu den jüngeren Spielern wird auch er gehören – und stapelt erstmal tiefer: „Die Leistungsdichte ist riesig. Da sind Jungs, die den Holzwickede-Erfolgsweg mitgegangen sind, Neuzugänge mit Regionalliga-Erfahrung. Von diesen Spielern kann ich viel lernen.“

Henri Böcker verlässt im Sommer den SuS Kaiserau und sucht beim HSC eine neue Herausforderung.
Henri Böcker verlässt im Sommer den SuS Kaiserau und sucht beim HSC eine neue Herausforderung. © Neumann © Neumann

Aber Böcker würde nicht die Wohlfühl-Oase SuS Kaiserau verlassen, wenn er sich keine Chancen ausrechnen würde: „Der Schritt ist ein sehr großer. Aber ich will mich da beweisen und darauf habe ich richtig Bock.“

In diesem Bereich hat Böcker noch Luft nach oben

Helfen will er dem Holzwickeder SC auf dem rechten Flügel, seiner favorisierten Position. Da trumpfe er besonders durch das offensive Umschaltspiel auf und bereite außerdem viele Wege in die Tiefe: „Einmal, um mich selbst in Position zu bringen, aber auch, um Räume für die Kollegen zu schaffen.“

Henri Böcker weiß allerdings auch, in welchem Bereich er noch Luft nach oben hat: „Grundsätzlich will man sich natürlich überall verbessern. Aber das defensive Anlaufverhalten gerade jetzt bei dem Tempo in der Oberliga: Das ist auf jeden Fall meine Schwachstelle.“

Auch deshalb arbeitet der in Dortmund lebende 23-Jährige aktuell hart an seiner Fitness: Intervallläufe, Stabilisationsübungen und Sprints – Böcker absolviert einige Einheiten pro Woche. „Seit der Wechsel feststeht, habe ich nochmal eine Schippe draufgelegt, um konditionell bestens vorbereitet zu sein“, verrät er.

Läuft alles nach Plan, kann sich Henri Böcker schon in wenigen Monaten in der Oberliga beweisen. „Was die Intensität, das Körperliche und das Tempo angeht, wird das eine sehr große Herausforderung“, betont der 23-Jährige nochmals, „aber ich will zeigen, dass der Schritt der richtige für mich ist“.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Seit 2019 als freier Mitarbeiter für Lensing Media im Einsatz. Hat ein Faible für sämtliche Ballsportarten und interessiert sich für die Menschen, die den Sport betreiben - von der Champions League bis zur Kreisliga.
Zur Autorenseite
Avatar

Unna am Abend

Täglich um 18 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.

Lesen Sie jetzt