Nach Strafversetzung in die A1 SV Frömern plant Rückkehr und formuliert seine Ziele

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Sebastian Kurt (r.) und Nils Martello.
Sebastian Kurt (r.) und Nils Martello vor einer Bande am Sportplatz am Bahndamm. Der SV Frömern freut sich schon jetzt auf seine Rückkehr in die A2. © Stemke
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Der SV Frömern durfte in den vergangenen sechs Monaten eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle erleben: vorzeitiger Klassenerhalt, Strafversetzung in die Kreisliga A1 und ein Trainerwechsel. Trotzdem sieht man in Frömern nicht alles schlecht und man gibt sich weiterhin kämpferisch.

Es war die Schocknachricht zum Ende der vorausgegangenen Saison: Der SV Frömern schaffte bereits vorzeitig den Klassenerhalt und musste dann die Strafversetzung in die Kreisliga A1 hinnehmen, da man die unfairste Mannschaft der Staffel 2 war und der Kamener SC den Aufstieg in die Bezirksliga verpasst hatte.

„Außer den weiten Fahrten kann ich eigentlich nicht viel Schlechtes über die A1 sagen“, beginnt Frömerns Trainer Sebastian Kurt zu erzählen. „Es gibt tolle Rasenplätze und bis auf ein bis zwei Ausnahmen auch überwiegend faire Spiele, das hat man aber in jeder anderen Liga auch.“

Kurts Vorgänger beim SVF, Adrian Ruzok, stellte nach der 2:3-Niederlage gegen den Hammer SC 2008 am 5. Spieltag seinen Posten zur Verfügung und Kurt übernahm das punktlose Schlusslicht Mitte September. Im ersten Spiel unter Kurt gab es bereits ein erstes Ausrufezeichen, als Frömern gegen die Reserve des Oberligisten SV Westfalia Rhynern mit 3:0 gewann und ein erstes Lebenszeichen von sich gab.

Alternativen kehren zurück

Mittlerweile hat Frömern 13 Punkte auf dem Konto und somit sechs Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, auf dem der TuS 1859 Hamm steht. „Definitiv halten wir die Liga und steigen nicht ab. Wir freuen uns, in der neuen Saison wieder in der A2 zu spielen und Derbys gegen Langschede, Bausenhagen und auch Unna zu haben“, blickt Kurt bereits freudig in die Zukunft.

Für die weitere Saison hat Kurt einen klaren Fahrplan, wie er seine Ziele erreichen möchte. „Wir freuen uns jetzt auf die Winterpause und dann wissen wir genau, woran wir arbeiten müssen. Dazu füllt sich unser Kader auch nach und nach wieder und wir haben mehr Alternativen zur Verfügung“, ist Kurt positiv gestimmt und bescheinigt seiner Mannschaft eine gute Entwicklung.

Im Bezug auf die Fairnesstabelle scheint man in Frömern jedenfalls gelernt zu haben. Dort rangieren die Fröndenberger nach 16 Spieltagen auf Rang neun, was eine deutliche Verbesserung zur Vorsaison ist. Wenn man jetzt in der Tabelle noch einige Punkte holt, dann gehört der SV Frömern schon bald wieder zu den Teams, die in der A2 auflaufen.