Leichtathletik

Lichtblick in Helsinki: „Kieko“ und „Kula“ halten Julia Ritter auf Trab

Julia Ritter hat bei einem Meeting in Helsinki erwartungsgemäß den Kugelstoß-Wettstreit gewonnen. Die 23-Jährige wartet aber weiterhin auf ihren „Ausreißer“.
Julia Ritter setzte sich in Helsinki im Kugelstoßen gegen die internationale Konkurrenz durch. © Reith

Julia Ritter aus Oberaden ist am Donnerstag als Favoritin beim Motonet GP in Espoo bei Helsinki gestartet. Dieser Rolle wurde die Athletin des TV Wattenscheid in Finnland auch gerecht, wenngleich sie weiter auf den berüchtigten „Ausreißer“ wartet.

Keine Frage: Der Sieg im Kugelstoßen ist für die Athletin aus Oberaden eine schöne Nebensache, doch eigentlich spielt für sie in der Vor-Olympia-Phase die Weite eine wesentlich wichtigere Rolle. 18,50 Meter muss sie hinlegen, um die Olympia-Norm zu knacken und eine Chance auf die Nominierung zu haben. In Finnland langte es im fünften Versuch allerdings „nur“ zu 17,69 Meter.

Julia Ritter zuversichtlich: „Irgendwann wird der Knoten platzen“

Das bedeutete den Sieg im Wettbewerb „Kula“ (Kugel) vor einer Schwedin mit 17,53 Meter. „Ich muss mich gedulden, irgendwann wird der Knoten schon platzen“, kommentierte die Oberadenerin ihren Sieg.

Im Diskus (Kieko) lief es weniger gut. Zwar holte Julia Ritter hier den dritten Platz, aber die Weite von 57,14 Meter lässt weiterhin noch Luft nach oben. „Ich bin zufrieden, weil heute einfach nicht mehr drin war“, sagte sie. Den Sieg holte hier die Lettin Ieva Zarankaite mit 58,48 Meter vor der Finnin Salla Sipponen (57,90m).

Für Julia Ritter geht es an diesem Wochenende gleich weiter. Beim internationalen Meeting in Osterode bekommt sie es in beiden Disziplinen wieder mit der nationalen Elite zu tun.

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