Trainer Mats-Yannick Roth und der SuS Oberaden treten am Samstagabend bei Westfalia Kinderhaus an. © Heese
Handball

Extreme Abstiegsregelung beschert SuS Oberaden das nächste Endspiel

Jedes Match ist ein Endspiel, wenn es um den Klassenerhalt geht. Verbandsligist SuS Oberaden tritt dazu in Kinderhaus an - einem Team mit höherklassiger Erfahrung.

Nach einem spielfreien Wochenende steigt der SuS Oberaden jetzt mit seinem dritten Auswärtsspiel in Serie wieder ins Geschehen ein. Erneut ein Spiel mit gewissem Endspiel-Charakter für die „Cobras“.

Verbandsliga

SuS Oberaden – Westfalia Kinderhaus

Wie in allen anderen Handball-Ligen auch ist die Abstiegsregelung in der laufenden Saison in der Verbandsliga knallhart. Von 13 Mannschaften sind gleich fünf Mannschaften als Absteiger vorgesehen. Der Vorsprung des SuS Oberaden vor diesem ersten direkten Abstiegsplatz betrug vor dem Wochenende gerade einmal einen Zähler – trotz des ausgeglichenen Punktekontos.

„Jedes Spiel hat einen kleinen Endspielcharakter.“

Mats-Yannick Roth, SuS Oberaden

„Es klingt nach Plattitüde, aber in diesem Jahr stimmt es nun mal wirklich: Jedes Spiel hat einen kleinen Endspielcharakter für uns, weil es fast immer gegen einen direkten Konkurrenten geht“, beschreibt SuS-Trainer Mats-Yannick Roth die Konstellation in der laufenden Meisterschaft. Roth sieht „zwei, drei Mannschaften, die derzeit zu Recht enteilt sind und weit oben stehen“. Ansonsten gehe es für mindestens zehn der 13 Teams in der Verbandsliga Staffel II einzig und alleine darum, den achten Tabellenplatz und damit den Klassenerhalt zu erreichen.

Westfalia Kinderhaus weist einen Punkt weniger als Oberaden auf

Auch an diesem Samstag steht wieder einmal ein klassisches Vier-Punkte-Spiel an. Westfalia Kinderhaus hat einen Punkt weniger bislang gesammelt als die „Cobras“, haben zu Hause bisher aber alles gewonnen. Laut dem Oberadener Trainer treffen die Grün-Weißen auf einen Kontrahenten mit viel Erfahrung in seinen Reihen: „Kinderhaus hat viele Spieler mit höherklassiger Erfahrung im Team. Das kommt dieser Mannschaft natürlich extrem zugute. Wir sind darauf vorbereitet und wollen an unsere guten Leistungen aus den letzten drei Spielen anknüpfen“, so Roth.

Personell bleibt die Situation angespannt: Lauris Hajduk, Yannick Leniger und Fabian Lauber fehlen weiterhin, Tim Holtmann (Achillessehnenprobleme) und Mario Schäfer (krank) sind noch fraglich. Anwurf in Münster-Kinderhaus ist am Samstag um 19 Uhr.

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