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Handball

„Die beste Leistung seit langer Zeit“ – Cobras kämpfen sich in Senden zum Sieg

Mit einer kämpferischen Glanzleistung nahm Verbandsligist SuS Oberaden beide Zähler im Nachholspiel beim ASV Senden mit.

Der ASV Senden kassierte gegen den SuS Oberaden seine erste Niederlage im fünften Spiel. Die „Cobras“ springen mit nunmehr 8:8 Punkten auf den fünften Tabellenplatz.

Verbandsliga 2

ASV Senden – SuS Oberaden

30:34 (14:16)

„Die Vorzeichen waren nicht gut. Mit nur zehn Spielern – ohne etatmäßigen Linksaußen – sind wir nach Senden gefahren. Lauber und Hajduk sind auch noch ausgefallen“, schildert Mats-Yannick Roth, der in dieser Partie wieder zum Spielertrainer wurde, die personelle Situation der Oberadener. Julian Mosch übernahm die Linksaußen-Position und Thomas Brannekämper agierte als Rechtshänder auf der Rückraum-Rechts-Position.

Die ersten Minuten verliefen ausgeglichen. Nach gut zehn Minuten kam der grippegeschwächte Brannekämper zur Bank und sagte: „Ich kann nicht mehr, ich muss runter“. Fortan übernahm Roth den Defensivpart und Brannekämper spielte nur noch im Angriff. 12:9 hieß es für den ASV, als der SuS einen 5:0-Lauf starten konnte. Und auch zur Pause lag Oberaden mit zwei Treffern beim 16:14 vorne.

Tim Fehring führt Regie – Mario Schäfer mit wichtigen Paraden

Tim Fehring führte im Angriff perfekt Regie, zeigte Geduld gegen die offensive Deckung des ASV und hatte am Ende elf Treffer auf seinem Torkonto stehen. Thomas Brannekämper, der mit Spielertrainer Roth nach wie vor einen Abwehr-Angriff-Wechsel durchführte, tauschte mit Mika Kurr im Angriff und agierte auch auf Rückraum-Links.

Mehr als einen Ausgleich zum 23:23 ließen die „Cobras“ nicht mehr zu. In den letzten 20 Minuten gaben die Grün-Weißen ihre Führung nicht mehr ab. Nach gut 40 Minuten kam Mario Schäfer für Marvin Makus ins Tor. „Mario hält in der entscheidenden Phase zwei ganz Wichtige. Das ist auch gut für ihn“, so Roth über seinen Keeper. Schäfer musste zuletzt auch pausieren.

„Kämpferisch war das heute die beste Leistung seit langer Zeit“ freute sich Roth nach Abpfiff. Da es in der Verbandsliga aus der 13er-Staffel am Ende fünf Absteiger geben wird, hat sich Oberaden aktuell ein Polster von lediglich einem Punkt verschafft. Es zeigt aber auch, wie wichtig daher der Sieg in Senden war.

SuS: Schäfer, Makus – Herold (5), Rodefeld (6/1), Mosch (1), Roth, Brannekämper (6), Holtmann (1), Kurr (4), Fehring (11/4)

Strafminuten: 2/12

Torfolge: 2:0, 6:6, 12:9, 12:14, 14:16 – 20:20, 23:26,

29:31, 30:34

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