Natürliche Radioaktivität

Zwei Paranüsse am Tag sind genug

Das Wort „radioaktiv“ in Zusammenhang mit Lebensmitteln lässt einen aufschrecken. Doch es kommt auf das Maß an. Im Fall von Paranüssen gibt es eine einfache Formel.
Paranüsse haben eine natürliche Radioaktivität und sollten daher nur in kleinen Portionen verzehrt werden. © Zacharie Scheurer/dpa

Sie stecken in Studentenfutter und anderen Nussmischungen. Dabei punkten sie mit gutem ungesättigten Fett, viel Eiweiß und (über-)reichlich Selen für die Zellerneuerung.

Paranüsse nur in kleinen Portionen verzehren

Trotzdem sollten Paranüsse nur in kleinen Portionen verzehrt werden, empfiehlt die Verbraucherzentrale Bayern. Denn Paranüsse sind von Natur aus radioaktiv.

„Sie können rund 1000-fach höhere Radiumgehalte aufweisen als der Durchschnitt aller in Deutschland mit Radium belasteten Lebensmittel“, erklärt Susanne Moritz, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale.

Diese Menge ist unbedenklich

Statistisch gesehen werde hierzulande durchschnittlich 0,1 Gramm Paranuss pro Person am Tag verzehrt. Das sei nicht bedenklich. Wer täglich zwei Paranüsse isst, erhöht die Aufnahme natürlicher Radionuklide etwa um die Hälfte im Vergleich zu durchschnittlichen Ernährungsbedingungen.

Aus Sicht des Bundesamt für Strahlenschutz muss aber auch bei dieser Menge niemand mit negativen gesundheitlichen Folgen rechnen.

Weitere Ernährungstipps unter:

www.ruhrnachrichten.de/leben

dpa

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