Laufsport

Starke Mitte: Wie Läufer Rückenschmerzen vorbeugen können

Man möchte eigentlich etwas für Fitness und Wohlbefinden tun, doch nach der Laufrunde hat man es "im Kreuz". Die gute Nachricht: Dies kann mit einem anderem Training behoben werden.
Beim Laufen werden viele Muskelgruppen beansprucht. Das kann schnell auch auf den Rücken gehen. © Axel Heimken/dpa

Um während und nach der Joggingrunde keine Rückenschmerzen zu riskieren, sollten Läuferinnen und Läufer ihre Rumpfmuskeln stärken. Sie stützen den Rücken und sorgen für die nötige Stabilität, erklärt die Aktion Gesunder Rücken (AGR).

Wodurch entstehen Rückenschmerzen nach dem Laufen?

Ursache für Kreuzbeschwerden durchs Laufen sei häufig eine Verlagerung ins Hohlkreuz. Dabei kippe das Becken nach vorne und die untere Wirbelsäule werde ungewohnt stark gewölbt. Verspannungen und Schmerzen seien vorprogrammiert.

Vor allem unerfahrene Joggerinnen und Jogger haben laut der AGR damit zu kämpfen.

Wichtig: die Körpermitte auch trainieren

Umso wichtiger ist es, die Muskeln in der Körpermitte zu trainieren. Dafür ist zum Beispiel der Unterarmstütz eine gute Übung.

Lauflast nach und nach steigern

Neueinsteiger sollten es auf den ersten Laufrunden generell etwas langsamer angehen lassen, damit sich Muskeln, Sehnen und Bänder an die neue Belastung gewöhnen.

Es empfiehlt sich, anfangs abwechselnd zu laufen und zu gehen und die Länge der Laufpassagen Stück für Stück zu steigern.

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