Schmerzen vorbeugen

Ergonomisch arbeiten: Der Homeoffice-Arbeitsplatz im Check

Was zu Beginn der Corona-Pandemie als provisorische Lösung begonnen hat, ist für manche längst zum festen Arbeitsplatz geworden. So können Sie Ihr Homeoffice ergonomisch gestalten.
Auch und insbesondere im Home Office sollte dem Rücken und Nacken zuliebe auf ergonomische Arbeitsbedingungen geachtet werden. © Uwe Anspach/dpa

Eine schlechte Arbeitshaltung im Homeoffice kann letztendlich zu Verspannungen und Schmerzen führen. Wer wissen will, wie ergonomisch der eigene Arbeitsplatz zu Hause ist, kann das mit einer Checkliste prüfen.

Die stellt zum Beispiel die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) kostenlos im Internet zur Verfügung.

Beschäftigte können auf dieser Liste abhaken, inwiefern etwa ihre Arbeitsmittel, ihr Arbeitsplatz oder ihre Arbeitsumgebung Gestaltungsempfehlungen entsprechen.

Maus, Tastatur und Bildschirm richtig ausrichten

Einige Empfehlungen lassen sich relativ einfach verwirklichen. So sollten zum Beispiel eine separate Tastatur und Maus vorhanden sein. Die Tastatur sollte etwa mit 10 bis 15 Zentimetern Abstand zur Tischkante liegen.

Und der Monitor? Dieser sollte sich in etwa 50 bis 80 Zentimetern Abstand zum Körper befinden und in einem 90 Grad-Winkel zum Fenster positioniert werden. Optimal eingestellt ist er, wenn die maximale Höhe der obersten Zeile des Bildschirms unterhalb der waagerechten Blicklinie liegt.

Wie kann man im Homeoffice die Augen schonen?

Bei der Wahl des Monitors sollte darauf geachtet werden, dass das Bild flimmer- und blendfrei ist.

Zusätzlich verwendet man idealerweise eine helle Tastatur mit dunkler Beschriftung. Diese sogenannte „Positivdarstellung“ ist nicht nur besser lesbar.

Gleichzeitig vermeidet man so, dass sich die Augen von immer wieder von dunkler Tastatur zu hellem Bildschirm umgewöhnen müssen.

dpa

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